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Der Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen ist der von vielen am meisten erwartete Film der letzten Jahre. nach dem großen Erfolg des ersten Teils Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind lechzten die Harry Potter Fans ungeduldig nach der Fortsetzung. Diese ist nach zweijähriger Pause nun endlich da und erobert im Sturm die Kinos bei uns in Deutschland und ab dem 16. November 2018 auch international. Doch sind die ersten Reaktionen zum neusten Film von David Yates rund um Newt Scamander, Tina & Queenie Goldstein doch sehr bunt gemischt und mich persönlich hat der Film leider auch nicht restlos von sich überzeugen können. Die Gründe dafür sind vielschichtig und in dieser Filmreview möchte ich ausführlicher darauf eingehen, wie mir der Film gefallen hat. Ich habe eine (hoffentlich) spoilerfreie Filmreview zum Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen geschrieben, aber an den passenden Stellen auch Spoiler eingebaut, die allerdings allesamt zugeklappt sind und erst bei Interesse von euch geöffnet werden können.

Ich freue mich sehr darauf, mit euch in den Kommentaren zum Film zu diskutieren.

Meine Meinung zu Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen ist der zweite von insgesamt fünf geplanten Filmen rund um Newt Scamander, Gellert Grindelwald und Co. In einem Abstand von jeweils zwei Jahren sollen neue Filme erscheinen und die Potterheads überall auf der Welt bis zum Jahr 2024 mit neuem Material versorgen. Was für mich als großen Harry Potter Fan zunächst großartig klang, lässt mich nach diesem Film doch etwas skeptischer auf die Pläne von Warner Bros. blicken, da mir hier ein Film präsentiert worden ist, der zu vollgestopft daherkam und allzu viele Fragen und Ungereimtheiten offenbart hat, die mich staunend und enttäuscht zurückgelassen haben.

In dieser Fortsetzung begleiten wir wieder den jungen, talentierten und sehr verschlossenen Newt Scamander (Eddie Redmayne) in einem Setting, welches deutlich bedrohlicher und atmosphärischer daherkommt. Einige Monate nach den Ereignissen des ersten Films hat Newt zum einen mit einem Reiseverbot ins Ausland zu kämpfen, versucht sich aber gleichzeitig ein Standbein in England aufzubauen und sich um die magischen Tierwesen zu kümmern. Dabei kann er allerdings nie ganz die Gedanken von Tina Goldstein (Katherine Waterston) lösen, die ihn nachhaltig geprägt hat. Gleichzeitig ist es dem dunklen Zauberer Gellert Grindelwald gelungen, aus der Gefangenschaft des M.A.C.U.S.A. in Amerika zu fliehen und schart seitdem seine Anhänger in Europa um sich, um seine finsteren Pläne weiter zu verfolgen.

Als Newt erfährt, dass sich Tina gegenwärtig in Paris aufhält und gleichzeitig Albus Dumbledore (gespielt von Jude Law) ihn für einen neuen Auftrag ebenfalls ins Ausland schicken möchte, greift der Magizoologie die Gelegenheit beim Schopf und stürzt sich Hals über Kopf in ein neues Abenteuer auf der Suche nach Tina und Credence, der auf wundersame Weise die komplette Zerstörung im ersten Teil Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind überlebt hat.

Bereits nach den ersten Minuten des Films Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen wird deutlich, dass der Film eine deutlich internationalere und düstere Richtung einschlägt, als Teil eins der Reihe oder auch die Harry Potter Filme. Nach einem Ausflug nach Amerika sind wir nun in England und Frankreich unterwegs und erleben hautnah den Aufstieg des Gellert Grindelwald mit, was durch den Einsatz vieler dunkler Farben verdeutlicht wird.

Charaktere im Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Dabei ist es erschreckend und beängstigend zugleich, wie viele Parallelen zur heutigen tagespolitisch aktuellen Zeit gezogen werden können, in der sich Autokraten und Diktatoren geschickt durch Manipulation den Weg an die Macht ebnen. Auffällig ist dabei vor allem die Darstellung des Gellert Grindelwald durch Johnny Depp, der einen wahrlich authentischen und bösartigen Charakter kreiert hat, der von der ersten Sekunde an glaubwürdig dargestellt worden ist. Rücksichtslos, brutal und gleichzeitig einnehmend kommt die Figur daher, die mir auf Anhieb besser gefallen hat als der dunkle Lord Voldemort. Dies liegt vor allem an seiner durchtriebenen, vielschichtigen Art, da er auch nicht nur böse Charakterzüge an den Tag legt.

Jude Law in Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald (2018) © © 2018 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved

Jude Law in Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald (2018)
© © 2018 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved

Darüber hinaus sind aber auch die darstellerischen Leistungen der übrigen Charaktere herausragend gut umgesetzt. Sowohl die alt bekannten Figuren sind toll getroffen und können auch eine durchaus plausible Weiterentwicklung zeigen, als auch die neu eingeführten Personen sind glaubhaft gemimt. Besonders die Interpretation des jüngeren Albus Dumbledore durch Jude Law ist grandios, besser hätte man diese Rolle in meinen Augen nicht treffen können.

Doch hier fangen einige der Probleme in meinen Augen bereits an. Während ich meinen Hut vor der schauspielerischen Leistung ziehe, habe ich gleichzeitig ein Problem damit, wie überladen der Film an Charakteren ist. Es gibt schlichtweg zu viele Charaktere die zu wenig Screentime bekommen und dadurch oft nur oberflächlich behandelt werden. Zudem gibt es unnötig viele Beziehungen der Personen untereinander, stellenweise auch noch Dreiecksbeziehungen, die schlichtweg too much für diesen Film sind, wo der Fokus doch ganz klar ein anderer sein sollte. Zwar ermöglichen einige ausgewählte Rückblicke, bspw. von Leta Lestrange, dem Zuschauer einen Blick auf die Vergangenheit der Personen, doch ist dies in meinen Augen schlichtweg zu überladen.

Spoiler zu den Charakteren im Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Darüber hinaus konnte ich mit dem Handlungsstrang von Queenie Goldstein nichts anfangen. Sie reist mit Jacob Kowalsky nach Europa, weil sie aus Leibe unbedingt heiraten möchte, was sie in Amerika nicht kann. Dafür verzaubert sie Jacob sogar, was ihre Verzweiflung sehr gut offenbart. Doch nach einem Streit sagt sie sich los von ihm und begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Tina in Paris, wo sie allerdings direkt in die Arme von Grindelwalds Anhängern läuft. Ohne großen Widerstand lässt sie sich für sein Vorhaben überzeugen und schließt sich zum Ende des Films Grindelwald an. Zwar kann ich verstehen, dass sie dies aus Liebe zu Jacob tut, da Grindelwald ihr zahlreiche Versprechungen macht, aber dennoch hinterfragt sie die übrigen Taten des dunklen Zauberers nicht weiter. Stand sie unter einem Zauber? Ansonsten kann ich mir dies einfach nicht erklären.

Zudem gibt es einige Wiedersehen mit aus den Harry Potter Filmen bekannten Charakteren. So treffen wir in Paris einen alten Freund von Albus Dumbledore, nämlich Nicolas Flamel. Dieser Auftritt ist in meinen Augen aber völlig fehl am Platz. Die Darstellung dieses bedeutenden Zauberers ist ein schlechter Witz, es wirkt wie eine Karikatur eines Zauberers und der Auftritt selbst scheint einfach nur ein Fanservice an die Potterheads zu sein, da auch kurz noch der Stein der Weisen im Bild erscheint. EInfach unnötigt.

In Hogwarts bekommen wir zudem mit, dass eine McGonnagal dort als Lehrerin tätig ist. Auf IMDB ist die Darstellerin als Minerva McGonnagal aufgeführt. Dies kann allerdings nicht sein, da der Charakter laut Harry Potter Wiki erst im Jahr 1935 geboren wurde, der Film selbst aber im Jahr 1927 spielt. Filmfehler oder eine andere McGonnagal gemeint als die, die wir kennen? Wenn es hingegen unsere bekannte Minerva McGonnagal ist, dann ist diese Person ebenfalls nicht gut getroffen. Sie läuft hinter einer jugendlichen Leta Lestrange wutschnaubend hinterher und zieht ihr am laufenden Band Hauspunkte ab. Ernsthaft? Dies passt absolut nicht zur uns bekannten Figur.

Handlung des Films Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Die Handlung des Films war für meinen Geschmack leider etwas zu dünn. Ich hatte stets das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Prinzipiell besteht die Handlung lediglich aus der Suche nach Credence, der auf wundersame Weise überlebt hat. So schickt Albus Dumbledore Newt auf die Suche nach ihm, während Grindelwald hingegen ihn längst gefunden hat und lediglich auf die richtige Gelegenheit wartet, ihn zu manipulieren und für sich zu gewinnen. Sogar Credence selbst scheint nach sich zu suchen, denn er will endlich wissen, wer er wirklich ist.

So gerät eine Figur, die ich nicht besonders spektakulär empfunden und als erledigt angesehen habe, leider zusehends in den Fokus der eigentlichen Geschichte. Inwieweit er später noch eine Rolle zu spielen hat, ob nun für die gute oder die böse Seite, wird hingegen erst in den kommenden Filmen gezeigt. Aufgrund dieser langen Suche erscheint der Plot streckenweise sehr holprig und langatmig, wodurch vor allem im Mittelteil echt einige Längen entstanden sind.

Darüber hinaus mochte ich zwar die Darstellung der Charaktere von Dumbledore und Grindelwald sehr und die Beziehung, die beide zueinander haben, wurde mit einigen Hinweisen gekonnt ausgeschmückt, allerdings finde ich die Auflösung, wieso Dumbledore nicht gegen Grindelwald kämpfen kann, etwas unplausibel und weit hergeholt. Hier hätte es sicherlich viel bessere Auflösungen auf emotionaler Ebene geben können.

Eddie Redmayne and Katherine Waterston in Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald (2018). (c) Warner Bros. 2018

Eddie Redmayne and Katherine Waterston in Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald (2018). (c) Warner Bros. 2018

Zudem habe ich Newt zwar sehr ins Herz geschlossen, für die eigentliche Rahmenhandlung ist seine Figur aber leider größtenteils überflüssig, da fast alles, was in diesem Film passiert, auch ohne sein zutun passiert wäre. Er ist nach meinem Gefühl lediglich immer zur richtigen Zeit am entsprechenden Ort des Geschehens.

Lediglich der Abschluss des Films mit der abschließenden Auseinandersetzung hat noch einmal eine kräftige Würze in den Film gebracht und gezeigt, was potenziell in der Geschichte steckt. Besonders der Handlungsstrang um Grindelwald hat dabei mein Interesse geweckt und ich hoffe, dass wir noch viel davon zu Gesicht bekommen können.

Die Phantastischen Tierwesen, die titelgebend für die Filmreihe sind, waren insgesamt übrigens auch weniger im Einsatz als noch im ersten Film, allerdings kommt vor allem einem Wesen eine entscheidende Rolle zum Ende des Films zu und in den Katakomben unter Paris wäre die Truppe aufgeschmissen gewesen, wenn nicht ein weiteres Geschöpf zu Hilfe geeilt wäre. So sind die knuffigen Tierwesen in meinen Augen die geheimen Helden dieses Films und lassen manch einen Zauberer alt aussehen.

Spoiler zur Handlung von Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Tatsächlich kann Dumbledore nicht gegen Grindelwald antreten, weil sie vor einiger Zeit einen gemeinsamen Blutschwur durchgeführt haben mit der Absicht, dass der eine dem anderen nichts tun kann. Diese Quelle der Macht hat bis kurz vor Ende Gellert Grindelwald in seinem Besitz, bis es auf wundersame Weise vom Niffler geklaut werden kann. Wie auch immer es das Tierwesen geschafft hat.

Inszenierung des Films Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Kommen wir nun zur Inszenierung und musikalischen Untermalung des Films. Wie alle Harry Potter Filme und auch Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind es in der Vergangenheit vorgemacht haben, so glänzt auch Phantastische Tierwesen: Grindelwalds mit atemberaubenden visuellen Effekten. Alles sah einfach verboten gut aus und wurde bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. So hat man zu jeder Zeit denken können, dass die Darsteller tatsächlich mit den Tierwesen interagieren, da es so realistisch umgesetzt worden ist.

Durch den geschickten Einsatz von dunklen Farben, Regen und einem stimmigen Szenenbild wurde eine unfassbar düstere Atmosphäre generiert, die das Franchise endgültig aus dem Jugendbereich herauskatapultiert hat. Bedrohlich, beängstigend und super atmosphärisch. So wurde die sich entwickelnde Bedrohung durch Grindelwald sukzessive verdeutlicht und einfach toll inszeniert. Vor allem der Moment, in dem Grindelwald sich seinen Anhängern stellt, hat mir eine wahre Gänsehaut beschert, weil dies so bedrohlich und zugleich so überzeugend auf die Leinwand gebracht wurde.

Johnny Depp in Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald (2018). (c) Warner Bros. 2018

Johnny Depp in Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald (2018). (c) Warner Bros. 2018

Leider wirkten die Effekte stellenweise aber zu überladen. Man wollte definitiv zeigen, was man visuell auf dem Kasten hat, doch war es für meinen Geschmack an einigen Stellen too much und zu hektisch, was durch viel Schnitt noch verstärkt wurde. Hier wäre zumindest an mancher Stelle weniger mehr gewesen, obwohl mir alles in allem die Effekte wahnsinnig gut gefallen haben.

Enttäuscht war ich hingegen vom Soundtrack, denn hier wurde dem Zuschauer leider wenig neues geboten. Alt bekannte Titel aus dem Franchise wurden hervorragend verwendet und an den entsprechenden Szenen gut eingesetzt. Wenn man nach Hogwarts unterwegs ist und dann auf einmal Hedwigs Theme aus den Boxen trällert, dann ist das einfach ein Gänsehautmoment. Allerdings gab es ansonsten wenig neue Lieder bzw. waren diese so weit im Hintergrund, dass man diese nicht wirklich wahrgenommen hat. Dabei muss sich dieser Komponist normalerweise nicht verstecken, da er bewiesen hat, dass er musikalisch einiges drauf hat. Hier wurde die Chance etwas vertan, die bildlich düstere Atmosphäre auch musikalisch noch etwas zu dramatisieren.

Offene Fragen zum Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Nachdem der Film zu einem Ende gefunden hat, blieb ich dann also erst einmal sprach- und ratlos auf meinem Kinosessel zurück. Das soll es wirklich gewesen sein? Jetzt, wo es gerade angefangen hat gut zu werden und mich zu überzeugen, fällt auf einmal der Vorhang und das war es? Es wurden leider so viele Fragen aufgeworfen und für mich unlogische Aspekte eingeführt, dass ich auch jetzt noch, ein paar Tage, nachdem ich den Film gesehen habe, nur kopfschüttelnd nach einer Antwort suche und keine finde.

Kann mir wer erklären, wie es Credence bitte geschafft hat, das Attentat des ersten Films zu überleben? Ist dieser eine Fetzen, der von der Obscurus Erscheinung übrig geblieben ist, wirklich genug gewesen, um ihn am Leben zu halten, damit er jetzt wieder mit dabei sein und sogar eine der wichtigsten Rollen übernehmen konnte?

Was ich mir zudem nicht erklären konnte ist die Tatsache, dass auf einmal quasi jeder Zauberer, auch die in Europa, zaubern konnte, ohne auch nur einen einzigen Zauberspruch auszusprechen. Ich dachte immer, dass das so schwer ist und lediglich die Amerikaner das beherrschen, weil sie in den Untergrund flüchten mussten? Wieso kann das auf einmal wirklich jeder?

Spoiler zu den offenen Fragen

Was zum Teufel soll auf einmal die Offenbarung, dass Credence ein Mitglied der Dumbledore Familie ist? Wie viele Mitglieder hat die Familie denn auf einmal? Das sind doch keine Weasleys. Ständig kommen hier neue Familienmitglieder dazu, ohne das es jemals auch nur einen Hinweis in der Geschichte gegeben hat. Dies finde ich leider einfach nur sehr weit hergeholt und die Tatsache, dass es in der Familie Dumbledore vermutlich zwei Obscuri gegeben hat (eine Theorie besagt, dass die verstorbene Schwester Ariana Dumbledore, die ebenfalls kurz im Film erwähnt wurde, ebenfalls ein Obscurus war), ist einfach unrealistisch in meinen Augen.

Da Gellert Grindelwald aber aufgrund des Blutschwurs mit Dumbledore nicht direkt gegen ihn vorgehen kann, ist es durchaus möglich, dass er mit dieser Offenbarung gegenüber Credence lediglich den Charakter manipulieren und Dumbledore als Feindbild etablieren wollte, damit er sich auf diese Art Dumbledores entledigen kann. Dies ist aber reine Spekulation und wird sich frühstens in zwei Jahren aufklären. Für den Moment hat mich das aber einfach nur fassungslos zurückgelassen.

Fazit zu Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Eine sehr durchwachsene Fortsetzung der Filmreihe Phantastische Tierwesen. Zu wenig Story bei gleichzeitig zu vielen Charakteren und Beziehungskonstrukten machen den Film vor allem im Mittelteil sehr zäh und langatmig.

Zudem werden sehr viele Fragen aufgeworfen, die mit Ungereimtheiten zum bisher bekannten Harry Potter Kosmos angereichert werden und insgesamt einen nicht stimmigen Gesamteindruck hinterlassen. Ich bin gespannt, wie und ob die weiteren Filme dies erklären oder korrigieren. Bis dahin bleibt ein leicht enttäuschtes Bild eines Films zurück, der sich wie ein typischer Überbrückungsfilm angefühlt hat.

Story
5
Spannung
5
Charaktere
6.5
Charakterdarstellung
9
Visuelle Effekte
9.5
Soundtrack
7
Emotionen
4

Summary

Total Rating

6.6

Weiteres zum Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. (c) Warner Bros. 2018

Warner Bros. 2018

Filmtitel: Phantastische Tierwesen: Grindewalds Verbrechen
Originaltitel: Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald
Startdatum Deutschland: 15.11.2018
Laufzeit: 134 Minuten
Regie: David Yates
Cast: u.a. Jude Law, Johnny Depp, Eddie Redmayne, Katherine Waterston, Alison Sudol, Zoë Kravitz u.v.m.
Genre: Fantasy
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Buchtipp zum Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen (Das Originaldrehbuch)In »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« wurde der mächtige schwarze Magier Gellert Grindelwald mit Unterstützung des Magizoologen Newt Scamander gefasst. Doch jetzt gelingt Grindelwald die Flucht und er beginnt Anhänger um sich zu scharen. Sein wahres Ziel – die Herrschaft von reinblütigen Hexen und Zauberern über alle nichtmagischen Wesen – ist nur den wenigsten von ihnen bekannt.

Um diesen Plan zu durchkreuzen, wird Newt von Grindelwalds größtem Widersacher um Hilfe gebeten: Albus Dumbledore. Als Newt einwilligt, ahnt er noch nicht, welche Gefahren vor ihm liegen, denn die Kluft, die sich durch die magische Welt – selbst durch Familien und Freunde – zieht, wird immer tiefer.

Das zweite Originaldrehbuch von J.K. Rowling, wunderschön gestaltet von MinaLima, wirft Licht auf Ereignisse, die die magische Welt geprägt haben, und spielt dabei des Öfteren auf die Harry-Potter-Geschichten an, was sowohl Fans der Bücher als auch der Filme überraschen und begeistern wird.

Weitere Informationen zu Phantastische Tierwesen: Grindewalds Verbrechen (Das Originaldrehbuch)

Erscheinungstermin: 05. Dezember 2018
Umfang: 304 Seiten
Autorin: J. K. Rowling
Buch kaufen: Carlsen Verlag

Diskussionszeit zum Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Wie hat euch der Film Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen gefallen? Was war gut, was mochtet ihr gar nicht? Lasst es mich doch gerne in den Kommentaren wissen. Bitte verseht eure Kommentare mit einem Spoilerhinweis, falls eure Meinungen Spoiler enthalten.

Anhang zum Beitrag

Quellenangabe:
 ©Warner Bros., Carlsen Verlag
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Philip

Philip schreibt seit März 2015 auf "Book Walk" über Fantasy, Dystopien und Jugendbücher, aber auch Interviews oder Veranstaltungen rund ums Buch sind auf seinem Blog Book Walk mit dabei. Dabei zeigt er euch seine Buchempfehlungen rund um fantastische Literatur: „Die Leidenschaft für das Fantastische fasziniert mich seit vielen Jahren und immer wieder stolpere ich dabei über ganz wundervolle Geschichten, Welten und Charaktere. Dies macht dieses Genre einzigartig für mich.“

    1

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5 Comments

  1. Tine 16. November 2018

    SPOILER IN MEINEM KOMMMENTAR
    Hey Philip,
    ich fand den Film echt toll! Wobei die Filmmusik im ersten eindrucksvoller war. Schade, dass sie dich nicht ganz überzeugen konnten.
    Was mir an Queenie aufgefallen ist, sie hatte ne ganz andere Stimme. Sie war nicht mehr so hoch und bedacht, sondern sie redete total gehetzt. Warum sie sich Grindelwald anschloss, hab ich auch nicht ganz verstanden. Beim ersten Mal im Haus schon, aber bei der Versammlung nicht, da Jacob sie angefleht hat, es nicht zu tun und sie es ja eigentlich wegen ihm tut. Bei Leta hab ichs auch nicht nachvollziehen können, aber da ist mir der ganze Charakter noch total undurchsichtig.
    Nicolas Flamel war zwar nicht von Bedeutung, aber ich finde es schön, dass er im Film eingebaut wurde, statt eines unbekannten Zauberers, den man gleich wieder vergessen hat.
    Meinst du den Blutschwur? Das fand ich richtig gut gemacht. Dumbledore will nicht nur gegen Grindelwald nicht kämpfen (emotional: was der Ministeriumsmitarbeiter gezeigt hat und er ja in ihn verliebt ist (wobei, kam das im Film rüber? man wusste es ja schon vorher)), sondern kann es nicht. Ich finde es faszinierend, dass so ein “Spaß” bei uns in der Muggelwelt in der wizarding world mit Magie verknüpft wird und somit eine bedeutsame Regel aufstellt.
    Dass Credences Tod nicht aufgeklärt wurde, fand ich auch schade. Schon als nach dem ersten Film Gerüchte aufkamen, dass er doch nicht zerstört wurde, hab ich mich gefragt wieso. Newt war im Gespräch mit Dumbledore ja total überrascht, da hätte Dumbledore eine kurze und plausible Erklärung bieten können.
    Ich finde aber auch, dass der rote Faden nicht straf gezogen, sondern bei vielen zusätzlichen Details verwoben wurde. Nagini zB war auch total unnötig. Und jetzt versteh ich nichtmal, warum die verletztliche junge Frau so eine boshafte Figur neben Voldemort wird. Schließlich behält sie auch in Tiergestalt ihre Intelligenz. Nur weil er mit ihr kommunizieren kann? Bisher war Nagini eine eklige (ich finde alle Schlangen eklig, aber Nagini ist ein besonders schlimmes Exemplar) boshafte Schlange… jetzt ist sie mir ein Rätsel. Aber insgesamt fand ich den Film echt gut. Es waren lustige kleine Szenen dabei, zB mit Pickett und dem Knopf, und viele düsteren Szenen über Grindelwald.
    lg, Tine =)

    Antworten
    1. Philip 16. November 2018

      Hallo Tina,
      es freut mich sehr, dass dir der Film gefallen hat. Ich fand ihn ja jetzt auch nicht grundlegend schlecht, ich hab nur leider sehr viele Punkte im Film entdeckt, die mich persönlich gestört haben und in Summe war es zumindest für mich zu viel, um wirklich richtig Spaß am Film zu finden.
      Aber immerhin bin ich mit meiner Meinung zu einigen Punkten gar nicht alleine, was mich doch etwas beruhigt :-)
      Das mit dem Blutschwur, so wie du es jetzt geschildert hast, finde ich doch irgendwie gar nicht so verkehrt, wenn ich länger drüber nachdenke :-)
      Und das mit Nagini finde ich eben auch echt schade. In diesem Film, auch wenn sie nur so einen kurzen Auftritt hat, mochte ich die Figur, weshalb es mich umso erstaunter zurücklässt, was später passiert um so bösartig zu werden. Mal abwarten, es sind ja noch 3 Filme Zeit, um dem etwas näher auf den Grund zu gehen :-)

      Liebe Grüße
      Philip

  2. Sabrina 19. November 2018

    Achtung: SPOILER!!

    Lieber Philip,
    dein Review trifft auch meinen Eindruck des Films ziemlich gut. Es war toll, mal wieder in das Harry Potter Universum einzutauchen und den Figuren aus Phantastische Tierwesen wieder zu begegnen. Genauso hat es mir gefallen, den jungen Dumbledore kennenzulernen. Letzlich verließ ich den Kinosaal aber ziemlich verwirrt und entwas enttäuscht.

    Eine der Meisterleistungen von Rowling war für mich immer, dass sie über die sieben Harry Potter Bände nie den Faden verloren hat und immer einer klaren Linie gefolgt ist. Daher war ich ziemlich überrascht von dem riesen großen Chaos in “Grindelwalds Verbrechen”. Vielleicht fügt sich alles im Laufe der nächsten Filme, aber gerade fühlt es sich an, als hätten sie sich ganz schön verzettelt. Das mit McGonagall ist mir gar nicht aufgefallen (ich kann mir überhaupt keine Jahreszahlen merken), aber sowas hätte nicht passieren dürfen.

    Dafür dass der Film “Grindelwalds Verbrechen” heißt ging es ganz schöne wenig um Grindelwald. Klar, er war schon oft zu sehen, aber eigentlich hat er nichts gemacht… nur seine Anhänger rekrutiert, oder? Wie du schon angemerkt hat, war auch Newt nicht wirklich tragend für die Handlung und auch die Tierwesen eher Beiwerk. Ich hätte mir da mehr neue Tierwesen gewünscht. Obwohl ich ein riesen Niffler-Fan bin und mich gefreut habe, dass er eine so ehrenwerte Aufgabe übernehem durfte.

    Den ganzen Film habe ich mich gefragt, worum es eigentlich geht. Jeder war so mit seiner eigenen Agenda beschäftigt, dass der Handlung irgendwie ein Ziel abhanden gekommen ist. Ich habe das Gefühl, der Film hat nur dazu gedient, die zwei Lager aufzustellen, die dann im nächsten Film aufeinander prallen werden. Das würde auch erklären, warum in diesem Film völlig unnötige Charaktere wie Nagini eingeführt wurden. Ich frage mich aber ebenso wie Tine, wie aus ihr später eine Verbündete Voldemords werden kann. Hoffe sehr, dass wir die Entwicklung zu sehen bekommen und die Frage nicht völlig unbeantwortet bleibt.

    Deine Theorie zu Credence, dass Grindelwald ihn nur zu manipulieren versucht, war auch meine spontane Idee. Das wäre zwar irgendwie echt lahm, aber aber trotzdem besser, als wenn sie das so durchziehen. Ich stehe eigentlich total auf WTF-Momente – wenn etwas preisgegeben wird, auf das ich niemals gekommen wäre. Aber das ist einfach so absurd! Das macht ja mal überhaupt keinen Sinn!! Ich verstehe echt nicht, was das soll.

    Liebe Grüße
    Sabrina

    Antworten
  3. Franziska 28. November 2018

    Danke für diese breitefächerte Besprechung – ich habe alle Spoiler zugeklappt gelassen – und freue mich jetzt noch viel mehr darauf, den Film im Kino zu sehen :-).

    Antworten
    1. Philip 30. November 2018

      Hallo Franziska,
      gerngeschehen :-)
      Wie hat dir denn der Film mittlerweile gefunden? :-)

      Liebe Grüße
      Philip

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