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Rezension // Children of Blood and Bone. Goldener Zorn (Tomi Adeyemi)

Sie töteten meine Mutter.
Sie raubten uns die Magie.
Sie zwangen uns in den Staub.
Jetzt erheben wir uns.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt

Meine Meinung zu Children of Blood and Bone. Goldener Zorn von Tomi Adeyemi

Der Fantasyauftakt Children of Blood and Bone. Goldener Zorn von Tomi Adeyemi ist wohl eines der am meisten gehypten Bücher des aktuellen Jahres. Der Titel erhielt eine riesige positive Resonanz in Übersee und die Rechte für die Verfilmung wurden bereits an Fox 2000 verkauft. Nun ist das Buch auch in Deutschland erschienen und der Fischer FJB Verlag hat sich stark dafür eingesetzt, den Titel so schnell es geht zu veröffentlichen. Doch hat sich der Einsatz gelohnt? Ist das Buch lesenswert? Ich für meinen Teil kann dies ganz klar verneinen. Dieser Titel ist für mich eine der größten Enttäuschungen der letzten Jahre!

Man darf kein ganzes Volk wegen der Vergehen einiger weniger versklaven.

Die Intention der Autorin, diese Geschichte zu schreiben, ist offensichtlich und auch im Nachwort zu diesem Buch noch einmal nachzulesen. Tomi Adeyemi hat die willkürliche Erschießung von schwarzen Kindern und Jugendlichen in Amerika stark zugesetzt und wollte deshalb mit diesem Werk ein Statement abgeben und sich mit dieser Thematik in einer Fantasywelt auseinandersetzen. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit dem Thema Sklaverei und Unterdrückung, was auch seine Spuren in der Geschichte von Children of Blood and Bone hinterlassen hat. Darüber hinaus ist dies vermutlich der erste Roman, der sich ausschließlich mit schwarzen Charakteren befasst und zudem noch die afrikanische Mythologie beinhalten soll. Alles spannende und wichtige Themen, über die man reden muss und die Idee, dies in einer Fantasywelt einzuflechten, fand ich ausgesprochen positiv.

Doch mangelt es in meinen Augen ganz klar an einer guten Umsetzung. Die Rahmenhandlung ist zunächst vielversprechend, verrennt sich aber leider allzu schnell in einem absolut vorhersehbaren Handlungskonstrukt. Man lernt dabei die jugendliche Protagonistin Zelie kennen, die auf wundersame Weise eine Möglichkeit gefunden hat, die vor rund 10 Jahren während der sogenannten Blutnacht ausgerottete Magie in der Welt Orisha wieder zurückzubringen. Dafür muss sie bestimmte Artefakte suchen und bis zu einem Stichtag an einen festgesetzten Ort bringen, damit dies auch klappt. Leider ist von Anfang an klar, wohin der Weg führt und es waren für mich keinerlei Überraschungen vorhanden.

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Zudem kommt, dass die Gruppe, die im Verlauf der Handlung anwächst, einige Aufgaben zu bewältigen hat, damit die Reise erfolgreich verläuft. Diese sind aber so zahlreich und so plump aneinandergereiht, dass es keinen Freiraum für eine Entfaltung gibt. Man wird in ein Ereignis hineingeworfen, dieses wird irgendwie bestanden und man ist direkt beim nächsten. Spannung? Fehlanzeige.

Unter den morschen Holzplanken ragen spitze Felsen empor, die jeden aufspießen, der abrutschen sollte. […] Die Lianen reißen. Die Brücke bricht unter meinen Füßen zusammen.

Hinzu kommen absolut vorhersehbare und gänzlich veraltete Situationen wie das obige Zitat zeigt. Solche Szenen auf morschen Hängebrücken hat man schon zuhauf gelesen und gesehen, da ist überhaupt nichts spannendes mehr vorhanden, da sowieso klar ist, wie es ausgeht und das zieht sich in meinen Augen so durch die gesamte Handlung. Kreativität, wo bist du?

Darüber hinaus konnte ich den vier Protagonisten rein gar nichts abgewinnen. Es gibt drei verschiedene Erzählperspektiven, nämlich die von Zelie, der Protagonistin, die die Magie zurückbringen soll, gefolgt von Amari, der Prinzessin von Orisha und deren Bruder Inan, der der Prinz der Welt ist. Hinzu kommt noch der Bruder Tzain von Zelie, welcher aber, wenn ich mich recht erinnere, keine eigenen Kapitel abbekommen hat. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt, da sich die Protagonisten aber so wenig voneinander unterscheiden, hatte ich stellenweise echt arge Probleme damit, die einzelnen Figuren zu unterscheiden. Sie waren allesamt überhaupt nicht individuell, es war quasi keine Entwicklung vorhanden und alles wirkte insgesamt sehr konstruiert. Die Protagonistin Zelie ist absolut naiv und bleibt es auch, Amari ist eine typische Bad-Ass Protagonistin, die mit den Entscheidungen ihres tyrannischen Vaters nicht einverstanden ist und rebelliert, ihr Bruder Inan hat Selbstfindungsprobleme und weiß nicht, wozu er jetzt steht und Tzain, der eigentlich nur die “große Bruder” Rolle eingenommen hat und jedem misstrauisch gegenüber steht.

Mein Blick schweift über seine breite Brust, die Kurven seiner Muskeln. Bevor ich unter Wasser irgendwas erkennen kann, reiße ich den Kopf hoch.

Hinzu kommt noch ein so unnötiges Liebeskonstrukt, welches mir nicht einmal ein müdes Lächeln, sondern vielmehr einfach nur ein Kopfschütteln entlocken konnte. Es wirkte einfach nur aufgesetzt und weit hergeholt, dass ich absolut nichts damit anfangen konnte.

Kommen wir als nächstes noch zur thematisierten Unterdrückung, der Mythologie und der Tatsache, dass die Protagonisten allesamt schwarz sind. Ich mochte die Grundidee wirklich sehr, dass die Autorin es gewagt hat, all diese Themen in eine Fantasywelt einzuweben. Allerdings fand ich es stellenweise übertrieben, dass das Thema immer und immer wieder aufgegriffen worden ist. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass es einfach erzwungen werden sollte. Es wurde explizit und häufiger im Verlauf der Geschichte die Hautfarbe betont, dass ich die Wiederholungen teilweise als nervig empfunden habe. Mir ist aber auch die Tatsache bewusst, dass schwarze Menschen generell in der Literatur unterrepräsentiert sind und das Bewusstsein diesbezüglich definitiv geschärft werden muss. Nichtsdestotrotz haben mich die Wiederholungen im Lesefluss gestört, da mir bereits zu Beginn der Geschichte sowohl das afrikanische Setting als auch die schwarze Bevölkerung klar gewesen ist.

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Auch sehe ich das primäre Alleinstellungsmerkmal “schwarze Charaktere”, etwas kritisch, da andere Fantasywelten gänzlich ohne Nennung der Hautfarbe auskommen und das dann eher der Phantasie des Lesers überlassen ist und das ohne Wertung geschieht.

Außerdem wurde die Mythologie, Unterdrückung und das Thema Afrika zu stiefmütterlich behandelt. Was ich als extrem nervig empfunden habe, waren die Namen der Kreaturen dieser Welt. Wieso mussten die Tiere Löwenesse oder Leoparesse etc. heißen und konnten keine fremdartigeren Namen bekommen? Wieso musste hier man unbedingt mithilfe solch abstrakter Namen versuchen, Afrika in die Geschichte zu bringen? Hätte nicht eine völlig eigene Welt ohne Anlehnung an Afrika auch funktioniert oder alternativ ohne diese komischen Tiernamen? Dann wäre die Verknüpfung vielleicht auch besser gelungen. Von der Mythologie an sich habe ich auch nicht wirklich etwas gemerkt. Dies kann der Tatsache geschuldet sein, dass ich als Laie die Anspielungen nicht erkannt habe aber auf mich haben die ganzen Götter und skuril klingenden Namen auch aus jeder anderen Fantasygeschichte stammen können und mussten nicht zwangsläufig zu Afrika gehören.

Zwar beschäftigt sich die Rahmenhandlung dann auch noch mit der Unterdrückung, was aber nur als Auslöser für die eigentliche Handlung gedient hat und im Verlauf der Geschichte nur noch untergeordnet eine Rolle gespielt hat. Gesellschaftskritik? Fehlt hier leider größtenteils, obwohl ich das bei der Intention der Autorin erwartet habe.

Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass es sich hier primär um ein Jugendbuch gehandelt hat, aber ich bin mir auch sehr sicher, dass sich die relevante Zielgruppe mit etwas ernsteren Themen hätte befassen können. Ich finde es einfach schade, dass alles so konstruiert, erzwungen und vorhersehbar gewesen ist. Es war so viel Potenzial vorhanden aber vieles wirkte so in die Geschichte gepresst, dass man der Mythologie und der Kritik keinen Raum gegeben hat. Schade, denn andere Jugendbücher schaffen das auf der Hälfte der Seiten wie dieses Buch. Wieso wurde das Thema Afrika und schwarze Bevölkerung so erzwungen und immer wieder wiederholt? Das verstehe ich nicht. Man muss drüber sprechen, keine Frage aber es dem Leser immer wieder und in so regelmäßiger Abfolge wiederholend unter die Nase zu halten empfand ich eher als störend als anregend. Ich kritisiere hier nicht die Intention und die Idee der Autorin, da ich das absolut fantastisch finde. Ich sehe nur leider die Umsetzung absolut kritisch.

Fazit zu Children of Blood and Bone. Goldener Zorn von Tomi Adeyemi

Children of Blood and Bone. Goldener Zorn von Tomi Adeyemi hatte viel Potenzial und versprach ein abwechslungsreicher und unterhaltsamer Fantasyroman mit politischem Statement zu werden. Das Potenzial wurde aber verspielt. Während die Grundidee spannend und die Motivation der Autorin lobenswert ist, wird leider nicht der Fokus auf Intoleranz, Rassismus oder Ausgrenzung gelegt. Vielmehr verrennt sich die Autorin in unnötigen Liebeskonstrukten, zu vielen aneinandergereihten Handungselementen und klischeetriefender Charaktere. Dabei hätte man, ungeachtet des Fantasygenres, durchaus auch ein gesellschaftskritisches Statement abgeben können, trotz der Altersempfehlung von 14 Jahren.

Handlung
2
Spannung
1
Charaktere
1.5
Schreib- und Erzählstil
3
Cover & Gestaltung
9

Summary

Total Rating

3.3

Weiteres zum Buch Children of Blood and Bone. Goldener Zorn von Tomi Adeyemi

Children of Blood and Bone. Goldener Zorn

Children of Blood and Bone. Goldener Zorn

Über die Autorin Tomi Adeyemi

Tomi Adeyemi, geboren 1993, ist eine amerikanische Autorin nigerianischer Herkunft. Von ihren Wurzeln hat sie sich zum stärksten Fantasy-Debüt der letzten Jahre inspirieren lassen, das direkt auf Platz 1 der »New York Times«-Bestsellerliste einstieg. Nachdem sie ihr Literaturstudium in Harvard erfolgreich abgeschlossen hatte, widmete sie sich der westafrikanischen Mythologie und Kultur. Gerade schreibt sie am zweiten Band der »Children of Blood and Bone«-Trilogie.

Autorin: Tomi Adeyemi
Übersetzung: Andrea Fischer
Verlag: Fischer FJB
Genre: Fantasy / Jugendbuch
Preis: 18,99 € [Hardcover] | ab 9,95 [Hörbuch] | ISBN-13: 978-3841440297
Einband, Umfang: gebunden, mit Schutzumschlag 624 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. Juni 2018
Reihe: Children of Blood and Bone, Band 1 von 3
Kaufen/Weitere Infos zum Buch: amazon* | Thalia* | audible (Kostenlos im Probemonat)* | Fischer FJB Verlag |

Reiheninformation zu Children of Blood and Bone

  1. Goldener Zorn
  2. tbd
  3. tbd

Weitere Rezensionen zu Children of Blood and Bone. Goldener Zorn

Anhang zum Beitrag

Quellenangabe:
Der Klappentext und das Buchcover zum Buch Children of Blood and Bone. Goldener Zorn von Tomi Adeyemi stammen aus dem Fischer FJB Verlag.
Transparenz:

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden ist.

Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um sogenannte #Affiliate-Links. Beim Kauf über diesen Link erhalte ich eine kleine Provision vom Kaufpreis. Der Preis für euch bleibt dadurch unverändert!

UPDATE 31.07.2018: Die Rezension wurde in einigen Abschnitten etwas angepasst, da ein paar Formulierungen ungünstig gewählt worden sind. Dies wurde nun überarbeitet.

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Philip

Philip schreibt seit März 2015 auf "Book Walk" über Fantasy, Dystopien und Jugendbücher, aber auch Interviews oder Veranstaltungen rund ums Buch sind auf seinem Blog Book Walk mit dabei. Dabei zeigt er euch seine Buchempfehlungen rund um fantastische Literatur: „Die Leidenschaft für das Fantastische fasziniert mich seit vielen Jahren und immer wieder stolpere ich dabei über ganz wundervolle Geschichten, Welten und Charaktere. Dies macht dieses Genre einzigartig für mich.“

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8 Comments

  1. Alexander 30. Juli 2018

    kann es sein, dass manche Dinge aber auch nur an der Übersetzung liegen, dass sie so seltsam klingen? Gerade das mit der Löwenesse? Könnte ja sein, dass der Übersetzer einfach nicht Lioness in Löwin übersetzen konnte
    Interessant aber auch mal eine negative Meinung zu dem Buch zu lesen, bisher hatte ich echt nur den Hype mitbekommen und wenig davon, dass Leute von dem Buch enttäuscht sind.

    Antworten
    1. Philip 30. Juli 2018

      Hallo Alexander,
      es kann durchaus sein, dass das an der Übersetzung liegt, das weiß ich nicht, da ich das Original nicht kenne.
      Ich bin mir aber auch auf jeden Fall der Tatsache bewusst, dass ich wohl einer der wenigen argen Kritiker des Werkes bin. Mag an meiner anderen Erwartungshaltung an das Werk gelegen haben oder einfach daran, dass es (für mich) einfach nicht gut war, ich bin nicht ganz sicher.
      Ich kann auf jeden fall nicht zur Lektüre raten, leider :-(

  2. Sanne 30. Juli 2018

    Über unsere Meinung haben wir ja auf der Show geredet :D Auf einen Aspekt würde ich gerne eingehen: Ich finde es löblich, dass du empfindest, Fantasy-Welten würden ohne Hautfarben-Nennung auskommen (vielleicht trifft das auf dich), aber normalerweise stellt sich eine weiße Person, wenn sie eine Figur sieht, diese zunächst als weiß vor, weshalb diese Wiederholungen sehr wichtig sind, finde ich.

    Antworten
  3. Sanne 30. Juli 2018

    Teil 2: Und da es eigentlich um die prominente Darstellung einer marginalisierten Gruppe geht, finde ich es umso wichtiger – da ist “unser” Empfinden, was das angeht, eher nebensächlich. Es sollte uns jedoch dafür sensibilisieren :)

    Antworten
    1. Philip 31. Juli 2018

      Hallo Sanne,
      da hast du natürlich mit recht, als weißer männlicher Leser, so wie ich es nun einmal bin, geht man vermutlich auch bei den Charakteren in den Romanen, die man ließt, genau von so einem Charakterbild aus, auch wenn es dazu keinerlei Schilderungen im Verlauf der Geschichte gegeben hat. Daher kann ich deine Anmerkung auch absolut nachvollziehen und ich habe auch absolut keine Probleme damit, dass das im Verlauf des Romans geschildert wird. So wird die Aufmerksamkeit dahingehend auch gelenkt, dass es explizit schwarze Charaktere sind. Dies gab es so bisher glaube ich zumindest noch nicht, weshalb ich den Schritt der Autorin, dies so umzusetzen, mutig und richtig gefunden habe. Mich hat einfach nur die Vielzahl der Erwähnungen gestört, aber das wäre auch bei jeder anderen Hautfarbe, ob weiß, karamellfarben, blau etc. der Fall gewesen :-)
      Liebe Grüße
      Philip

  4. Miriam 1. August 2018

    Lieber Philip,
    ich muss sagen, dass ich gerade total zwiegespalten bin:
    Bisher habe ich nur absolute Lobeshymnen auf das Buch mitbekommen und obwohl so ein Hype mich grundsätzlich erst einmal davon abhält ein Buch zu kaufen, hat mich die Story doch sehr interessiert und ich konnte es nicht abwarten, dass der Hype vorbei ist und ich mir das Buch kaufen kann – sehr merkwürdige Logik, ich weiß.

    Antworten
    1. Philip 1. August 2018

      Hallo liebe Miriam,
      ich weiß auch nicht, wieso das Buch durchgehend solche Lobeshymnen abbekommt. Letzten Sonntag haben Lea, Sanne und ich im Bookplanetarium während der Liveshow ausführlich darüber diskutiert und waren uns einig, dass das Buch seine Schwächen hat, auch wenn die beiden deutlich positiver zum Buch gestimmt waren als ich.
      Ich muss auch gestehen, dass die Intention der Autorin, dieses Setting so umzusetzen, absolut bewundernswert ist und dafür auf jeden Fall auch ein großes Lob verdient. Nur hatte ich vermutlich eine etwas andere Erwartungshaltung und einige Passagen im Buch haben mich gestört, weshalb ich so enttäuscht war.
      Vielleicht gefällt dir das Buch aber deutlich besser als mir, kannst dann ja berichten :-)

  5. Miriam 1. August 2018

    Teil 2: D.h. jetzt bin ich auf der einen Seite enttäuscht, weil das Buch scheinbar so garnicht das hält, was es verspricht und auf der anderen Seite bin ich begeistert, weil endlich mal jemand nicht auf der allgemeinen Welle der Begeisterung mitschwimmt, sondern klar dagegen steuert – was mich ja schon was wieder reizt. Vielleicht lese ich das Buch irgendwann auf Englisch, ggf. ist das besser.

    Antworten

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