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Etwas mehr als eine Woche ist nun vergangen, seitdem ich das erste Mal den Film Avengers: Infinity War gesehen habe und zwar in der Mitternachtspremiere vom 25. auf den 26. April 2018, damit ich auch ja keinen Spoilern über Handlungsstränge, Charakterentwicklungen etc. über den Weg laufe. Seit der Mitternachtspremiere hat mich der Film direkt noch einmal ins Kino gelockt und was soll ich sagen, dieser Blockbuster hat definitiv einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Er beschäftigt mich nach wie vor und gehört für mein Empfinden mit zum Besten, was das Marvel Cinematic Universe bis dato auf die große Leinwand gezaubert hat. Immerhin hat es der Film geschafft, mich innerhalb von einer Woche gleich zwei Mal ins Kino zu bringen, was auch nicht alle Tage erfolgt. Zudem hat der Film mit bereits über 630 Mio. US Dollar Einspielergebnis weltweit zahlreiche Rekorde gebrochen. Zurecht? Dieser Frage möchte ich in dieser Filmreview zum Film Avengers: Infinity War auf den Grund gehen.

Da ich auf wichtige Szenen des Films eingehen werde, um eine aussagekräftigere Meinung verfassen zu können, weise ich an dieser Stelle explizit auf Spoiler hin. Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, dann solltet ihr spätestens jetzt wegklicken und euch den Beitrag zu einem späteren Zeitpunkt durchlesen!

Als Vorbereitung auf einen der wohl am meisten erwarteten Filme in diesem Jahr habe ich vergangene Woche nicht nur einen Vorbereitungsbeitrag mit Spekulationen zu den Infinity Steinen im MCU verfasst (zugegeben, die Spekulationen zum Seelenstein waren falsch, macht aber nichts), sondern auch die für die Handlung in Infinity War relevantesten der bisher veröffentlichten Filme des Marvel Cinematic Universe, immerhin insgesamt 18 Stück seit dem Startschuss im Jahr 2008, noch einmal angesehen. So folgte auf Captain America – The First Avenger Avengers 1, Thor – The Dark Kingdom, Guardians of the Galaxy Vol. 1, Doctor Strange und Thor – Tag der Entscheidung und obwohl ich mich halbwegs gut vorbereitet gefühlt habe, war ich doch lange nicht auf das gefasst, was mich in Avengers: Infinity War erwarten sollte.

Marvel Studios' THOR: RAGNAROK..Valkyrie (Tessa Thompson)..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2017

©Marvel Studios 2017

Das dritte Abenteuer der Avenger knüpft direkt an die Ereignisse des dritten Thor Films Thor – Tag der Entscheidung an, denn in der Szene nach dem Abspann des vielleicht besten Thor Abenteuers trifft das Flüchtlingsschiff der Asen auf ein um längen größeres Raumschiff, was, wie sich herausgestellt hat, Thanos (Josh Brolin) und seinen Anhängern gehört. Umso verwunderlicher ist es, dass Marvel Thor – Tag der Entscheidung im Herbst 2017 in die Kinos gebracht hat und Black Panther Teil 1 im Februar 2018, als letzten Film vor Infinity War, präsentiert hat. Logischer wäre alleine aufgrund der zeitlichen Kontinuität der Tausch der Filme Black Panther und Thor – Tag der Entscheidung gewesen. Verwunderlich ist auch, wo ein Großteil von Thors’ Mitstreitern abgebleiben ist, die wir in Thor 3 kennengelernt haben. Die Rede ist u.a. von Valkyrie, Korg und Co. Zwar erwähnt Thor im Verlauf des Films Infinity War, dass Thanos lediglich die Hälfte der Bewohner Asgards ausgelöscht hat, was den Verbleib der Mitstreiter erklären könnte. Allerdings war die Vernichtung des Flüchtlingsschiffs doch ziemlich eindeutig. Aber das nur am Rande. Man hat sich die große Schlacht um die letzten Bewohner Asgards erspart und steigt direkt in eine Szene kurz nach der Eroberung des Raumschiffs ein. Thor (Chris Hemsworth), Heimdall (Idris Elba) und Co. sind besiegt und schwer verletzt. Während Loki (Tom Hiddleston) zunächst unversehrt erscheint, sind die übrigen Mitglieder des Schiffs leider nicht so glücklich davon gekommen. Wir sehen einen Tyrannen Thanos, der sich bereits den Machtstein, bekannt aus Guardians of the Galaxy Vol. 1 geschnappt hat und nun begierig darauf wartet, sich den zweiten Infinity Stein, den Raumstein (Tesseract) anzueignen. Während Thor der festen Überzeugung ist, dass eben dieser Raumstein bei der Zerstörung von Asgard ebenfalls zerstört worden ist, kommt Lokis Eigenheit als Meister der Scharlatane zum Vorschein, da er den Raumstein bereitwillig gegen das Leben von Thor eintauscht. Okay, ganz freiwillig nicht, aber hier wird trotzdem deutlich, dass Loki den Groll, den er einst gegen Thor und Asgard gehegt hat, entgültig überwunden hat und sich auf die Seite Thors schlägt, um sich gegen Thanos zu stellen. Leider misslingt sowohl der Angriff auf Thanos durch Hulk (Mark Ruffalo), welcher eine gehörige Niederlage einstecken musste, als auch der Attentatsversuch von Loki, bei welchem dieser kurzerhand von Thanos ermordet wird. Mit letzter Kraft gelingt es Heimdall aber noch, den Bifröst ein letztes Mal zu öffnen und Hulk auf die Erde zu schicken, was gleichzeitig auch die letzte Aktion des Asen gewesen ist, da auch dieser kurzerhand von Thanos ermordet wird.

Dies alles passiert in den ersten knapp 5 Minuten des Films und es wird nur allzu deutlich klar, was in diesen 2,5 Stunden Blockbuster auf uns zukommen werden. Wenn bereits Heimdall und Loki so kurz das zeitliche segnen, wer ist dann überhaupt sicher? Als letzten Akt, kurz nachdem sich Thanos den zweiten Infinity Stein gesichert hat, zerstört dieser die letzten Reste des Schiffs und damit die Reste des Volks von Asgard?!

Marvel Studios' AVENGERS: INFINITY WAR L to R: Doctor Strange/Stephen Strange (Benedict Cumberbatch), Iron Man/Tony Stark (Robert Downey Jr.), Bruce Banner/Hulk (Mark Ruffalo) and Wong (Benedict Wong) Photo: Chuck Zlotnick ©Marvel Studios 2018

Photo: Chuck Zlotnick
©Marvel Studios 2018

Während das Ende des Asen noch in den Sternen steht, ist eines aber gewiss, wir reisen mit dem Hulk nun in Richtung Erde. Dieser landet im Versteck des Ordens von Doctor Strange (Benedict Cumberbatch), wo zunächst Tony Stark (Robert Dwmey Jr.) zu Rate gezogen und die Bedrohung durch Thanos geschildert wird, damit im Anschluss die Überbleibsel der ehemaligen Avenger zusammengetrommelt (“Wir haben uns getrennt? Wie eine Band?) werden können, um sich der globalen Bedrohung galaktischen Ausmaßes entgegenzustellen. Wir haben ein freudiges Wiedersehen von Hulk mit Black Widow, begleiten Vision und Wanda auf einem Urlaubstrip in Schottland, erleben, wie die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft zum Avenger wird und erfreuen uns daran, wie hervorragend die einzelnen Charaktere zusammengeführt werden. Dabei ist es erstaunlich, dass so viele Charaktere in einem Film in den Vordergrund gerückt werden, ohne dabei den Fokus auf Details zu verlieren.

Wenn aber ein Schwerpunkt auf einen Charakter gelegt worden ist, dann ist es zum einen auf Thor und zum anderen auf Gamora (Zoe Zaldana) an der Seite der Guardians. Thor, weil er als Arse über besondere Kräfte verfügt und vermutlich das einzige Wesen ist, dass Thanos von Geburt an ebenbürtig ist und Gamora, da sie die Tochter von Thanos ist und ein besonderes Geheimnis hütet, nämlich das Versteck des letzten Infinity Steins. Wenn Thanos alle sechs Infinity Steine vereint, ist er nicht nur das mächtigste Wesen im Universum, er verfügt zudem über die Fähigkeit, das Leben in der kompletten Galaxie auszulöschen. Dies ist sein übergeornetes Ziel. In Thanos Augen ist das Gleichgewicht gestört, weshalb er die Hälfte der Bevölkerung willkürlich ermorden will, um die Balance wieder herzustellen. Was in Thanos Augen wie Gnade wirkt, ist in den Augen der Avenger und von Gamora aber Massenmord, weshalb sie mit aller Macht versucht, den Verbleib des letzten Infinity Steins zu verschleiern und Thanos vorher aufzuhalten.

Marvel Studios' AVENGERS: INFINITY WAR L to R: Star-Lord/Peter Quill (Chris Pratt), Groot (voiced by Vin Diesel), Gamora (Zoe Saldana), Mantis (Pom Klementieff), Rocket (voiced by Bradley Cooper) and Drax (Dave Bautista) Photo: Film Frame ©Marvel Studios 2018

Photo: Film Frame
©Marvel Studios 2018

Während sich im Verlauf des Films unterschiedliche Teams bilden, schreitet die Handlung unweigerlich auf den großen Höhepunkt dahin. Captain America (Chris Evans) versucht auf der Erde mithilfe seiner Verbündeten in Wakanda den noch verbliebenen Infinity Stein auf der Erde, den Gedankenstein, aus der Stirn von Vision zu extrahieren, damit Wanda diesen im Anschluss vernichten kann, ohne dabei das Leben von Vision zu gefährden. Parallel begleiten wir Star Lord (Chris Pratt) und einen Teil der Guardians auf dem Weg in Richtung Titan, wo sie zunächst auf Iron Man, Spider Man und Doctor Strange treffen, um dem Titanen Thanos eine Falle zu stellen. Darüber hinaus ist Thor, welcher als Arse die Explosion des Raumschiffs überlebt hat, zusammen mit Rocket und Groot in Richtung Zwergenschmiede Nidavellir unterwegs, um sich eine neue Waffe anfertigen zu lassen, die über die Fähigkeit verfügt, Thanos zu töten. Und zum Schluss begleiten wir Thanos, der sich in der Zwischenzeit durch eine List Gamorra bemächtigt hat und nun auf dem Weg ist, sich den Seelenstein anzueignen.

Natürlich kommt es, wie es kommen musste und Thanos gelingt es nach erbitterten Auseinandersetzungen gegen die einzelnen Gruppen, sich alle Infinity Steine anzueignen und seinen finsteren Plan in die Tat umzusetzen und die Hälfte der Bevölkerung des Universums mit einem Fingerschnipp auszulöschen, darunter auch Black Panther, Bucky Barnes, Groot, Drax und noch viele mehr. Nur eine kleine Auswahl der ursprünglichen Avenger hat den Anschlag durch Thanos überlebt.

Avengers: Infinity War glänzt dabei auf absolut ganzer Linie. Zwar hat der Film ein paar Logikfehlerchen wie mir scheint, aber die werden mit Sicherheit noch aufgeklärt oder sind nicht weiter von Bedeutung, wie bspw. der Verbleib der Besatzung des Schiffs aus Asgard inkl. Korg und Co.

Was mich an diesem Abenteuer so wahnsinnig mitgerissen hat ist die unglaublich dichte Form der Erzählung. Ich bin mir zwar durchaus bewusst, dass es sich bei diesem Abenteuer nach wie vor um ein Blockbuster aus dem Hause Marvel handelt, habe mich aber bei der durchaus komplexen Geschichte absolut wohl gefühlt.

Gleich zu Beginn wurde klar verdeutlicht, dass es sich bei diesem Film, anders als bspw. Thor – Tag der Entscheidung, um einen sehr viel düsteren und bedrohlicheren Film handelt, was die Bedrohung, die Thanos darstellt, sehr gekonnt einfängt. Dabei ist nicht nur Thanos eine echte Gefahr für das Überleben im Universum, sondern sind seine zahlreichen, magisch begabten Mitstreiter, nicht minder gefährlich, sondern bereiten den Rächern einiges Kopfzerbrechen. Die schiere Verzweiflung, die die Bevölkerung erfährt, ist toll skizziert.

Marvel Studios' AVENGERS: INFINITY WAR Gamora (Zoe Saldana) Photo: Chuck Zlotnick ©Marvel Studios 2018

©Marvel Studios 2018

Ein weiterer Pluspunkt ist in meinen Augen, dass die Geschichte in so vielen unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt wird, es dabei aber nie so vorkommt, dass es hektisch wird oder wir einen der Charaktere vernachlässigen, trotz der großen Anzahl der Individuen. Natürlich sind diese gesammelt in mehreren Gruppen unterwegs, was den Fokus doch etwas reduziert. Nichtsdestotrotz haben wir, wie eingangs erwähnt, mehrere Erzählungen zeitgleich Raum und Zeit, sich zu entfalten. Dabei ist mir speziell die Entwicklung von Gamora im Gedächtnis geblieben, die in den Guardians Filmen bisher etwas zu kurz gekommen ist. Man erfährt einiges aus ihrer Vergangenheit, speziell über die besondere Beziehung zu Thanos und die sich daraus entwickelte enge Bindung, welche Gamora leider im Verlauf des Films das Leben kosten soll.

Emotionen pur in Avengers: Infinity War

Marvel hat es gekonnt geschafft, mit den Emotionen der Zuschauer zu spielen und diese in ihren Grundfesten zu erschüttern. Wie konnte man so viel Humor mit so viel Drama in einem Film vereinen und das auch noch so gekonnt? Man hat gelacht und geweint, erlebte Höhen und Tiefen und war nach dem Kinobesuch wie berauscht. Vor allem die Verluste von Gamora und Loki haben mich emotional so überrumpelt, dass ich kaum an mich halten konnte. Man wusste über den kompletten Film nicht, welcher Held es bis ans Filmende schafft, man wurde durchgehend aufgewühlt, was bei einer Beziehung, die man über die letzten 10 Jahre zu seinem liebsten Filmfiguren aufgebaut hat, überhaupt nicht verwundert. Vor allem hat mich emotional das Ende des Kampfes zwischen Thanos und Iron Man zerstört, da ich von Anfang an Team Iron Man gewesen bin und das schlimmste befürchtet habe. Nur durch das heroische Einschreiten durch Doctor Strange konnte Tonys Leben gerettet werden. Diesen Verlust hätte ich glaube ich nicht verkraftet.

Es war nur schwer zu ertragen, die vielen weiteren Tode als Fan des MCU hinzunehmen. Zwar gibt es Spekulationen und Möglichkeiten und damit auch Hoffnungen, einige der Protagonisten im Avengers 4 Film im Jahr 2019 wiederzusehen und darf auch auf ein Wiedersehen mit Ant Man und Hawkeye hoffen, die in diesem Film noch nicht mitgewirkt haben, aber ob sich diese Hoffnungen bewahrheiten bleibt abzuwarten. Es war auf jeden Fall ein emotionaler Höllenritt, den ich im MCU nicht erwartet hätte, weshalb mir dieser Film denke ich so gut gefallen hat.

Zudem war die Story sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Es wurde auf alt bekanntes gesetzt, parallel aber auch neues eingeführt wie bspw. Nidavellir, wodurch man nun auch weiß, woher u.a. Thors Hammer stammt. Das Maß hielt sich in einem gesunden Gleichgewicht, wodurch man neben der Handlung nicht durch zu viele Informationen abgelenkt worden ist. Außerdem hat es in meinen Augen sehr gut funktioniert, die einzelnen Helden und Welten, die bisher keine Berührungspunkte miteinander gehabt haben, miteinander zu vereinen und das, obwohl viele unterschiedlicher nicht sein könnten. Dies gelang oft durch viel Witz, was dem Film gut getan hat und die bedrohliche Stimmung etwas aufgeheitert hat.

Abschließend muss ich noch ein lobendes Wort bzgl. der (visuellen) Gestaltung verlieren. Hier hat Marvel definitiv keine Kosten und Mühen gescheut und alle Register gezogen, wodurch Avengers: Infinity War nicht nur inhaltlich ein echtes Highlight geworden ist, sondern auch optisch. Alleine die Zerstörung des Raumschiffs der Asen oder die Zerstörung eines Mondes durch Thanos waren einfach grandios umgesetzt!

Allerdings gab es auch einige Dinge, die mich am Film etwas gestört haben. Zum einen ist da die nicht beantwortete Frage bzgl. des Verbleibs der Besatzung des Raumschiffs aus Asgard oder die Tatsache, dass der FIlm Civil War mit diesem Film einfach kurzerhand als hinfällig abgestempelt worden ist. Der Vertrag für die Avengers? Wird einfach an die Seite gewischt, als hätte es diesen nie gegeben.

Marvel Studios' AVENGERS: INFINITY WAR Black Panther/T'Challa (Chadwick Boseman) in Wakanda Photo: Film Frame ©Marvel Studios 2018

Photo: Film Frame
©Marvel Studios 2018

Zudem ging mir, wie bereits in den vergangenen Filmen auch, die Beziehung zwischen Vision und Wanda Maximoff gehörig auf den Geist. Was soll das??? Immerhin hat man die schräge Beziehung zwischen Hulk und Black Widow nicht mehr weiter verfolgt, wofür ich echt dankbar bin. Das war echt unnötigt.

Was passiert übrigens mit dem Zwerg Eitri (Peter Dinklage), nachdem er die Axt für Thor geschmiedet hat? Wird er einfach auf Nidavellir zurückgelassen und ist nicht mehr von Belang? Immerhin ist er verdammt noch mal völlig alleine in dieser gigantischen Schmiede.

Der Plan von Star Lord, Iron Man und Co., Thanos auf dem Titan zu besiegen, war klug durchdacht und durchgeführt und der Sieg war quasi zum Greifen nahe, doch hat (mal wieder) Star Lords impulsives Verhalten die Chance zerstört, einen Sieg davon zu tragen. Das war einfach unnötig und hätte anders gelöst werden können.

Vom Ende war ich zudem etwas enttäuscht. Zwar war der Weg bis dahin gigantisch und epochal inszeniert, doch stellt mich das Ende nicht gänzlich zufrieden. Einserseits soll natürlich ein offenes Ende vorhanden sein, damit dem Weg hin zu Avengers 4 nichts im Wege steht, doch hätten quasi alle Guardians, Spider Man und Co. ums Leben kommen müssen? Da wird fast klar, dass wir einige der Helden im nächsten Film wiedersehen, da für Doctor Strange und Spider Man bspw. bereits weitere Filme angekündigt sind. Hier hätte man wie ich finde besser selektieren müssen, um zu verdeutlichen, dass tatsächlich einige Helden für immer von uns gegangen sind.

Avengers: Infinity War ist trotz einiger Kritikpunkte in meinen Augen ein Meisterwerk in der Inszenierung von Superheldenfilmen, der durch seine vielschichtigen und abwechslungsreichen Charaktere, seine emotionale Erzählweise, den Plot und die Visualisierung überzeugen kann und bis dato seines Gleichen sucht. Ich kann es nicht mehr erwarten, endlich auch Avengers 4 im Kino sehen zu können!

Meine Top 10 Gründe, wieso ich Avengers: Infinity War liebe

  • Die Storyline rund um Gamora sowie Gamora selbst. Atemberaubend
  • Thanos Beziehung zu und Opferung von Gamora
  • Das Aufeinandertreffen von Doctor Strange, Hulk, Tony Stark und Spider Man sowie der Kampf, der darauf folgt
  • Thors Reise mit Rocket und Groot nach Nidavellir
  • Die epische Schlacht in und um Wakanda
  • Auseinandersetzung auf Titan
  • Ego Clash zwischen Tony Stark und Doctor Strange
  • Die emotionale Achterbahnfahrt inkl. der Verluste über den kompletten Film hinweg
  • Der absolut geniale Humor in den genau richtigen Situationen
  • (Visuelle) Inszenierung. Habt ihr die Parallele von Thanos auf seiner “Veranda”und Erik Killmonger in Black Panther gesehen, die beide den Sonnenuntergang betrachten? Und dazu all die fantastischen Effekte!

[review]

Weitere Informationen zum Film Avengers: Infinity War

Portrait (CRPRT_008D_G - Japan Payoff Poster [W/ MRKTING APPROVAL ONLY]) ©Marvel Studios 2018

Filmtitel: Avengers: Infinity War
Originaltitel: Avengers: Infinity War
Startdatum: 26.04.2018
Regie:
Anthony und Joe Russo
Darsteller:
Robert Downey Jr., Josh Brolin, Chris Evans, Scarlett Johansson, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Jeremy Renner, Benedict Cumberbatch, Chadwick Boseman, Chris Pratt, Tom Hiddleston, Gwyneth Paltrow, Benicio del Torro
Genre:
Sci-Fi / Action

Diskussionszeit zu Avengers: Infinity War

Jetzt seid ihr dran. Verratet mir in den Kommentaren, wie euch der Film Avengers: Infinity War gefallen hat und ob ihr meine Meinungen zum Film teilt.

Was fandet ihr besonders gut, was habt ihr gehasst und was sind eure Hoffnungen und Vermutungen für Avengers 4?

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Philip

Philip schreibt seit März 2015 auf "Book Walk" über Fantasy, Dystopien und Jugendbücher, aber auch Interviews oder Veranstaltungen rund ums Buch sind auf seinem Blog Book Walk mit dabei. Dabei zeigt er euch seine Buchempfehlungen rund um fantastische Literatur: „Die Leidenschaft für das Fantastische fasziniert mich seit vielen Jahren und immer wieder stolpere ich dabei über ganz wundervolle Geschichten, Welten und Charaktere. Dies macht dieses Genre einzigartig für mich.“

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9 Comments

  1. Booksnstories 4. Mai 2018

    Schöner Artikel, ich habe es bisher leider noch nicht geschafft ihn zu sehen, da mir noch 2 Rewatches von den bisherigen Filmen fehlen.
    Jetzt habe ich aber noch mehr Lust als vorher! *yay*

    Mein Hulk-Ich ist aber sehr wütend darüber, dass das nordische Göttergeschlecht nicht richtig geschrieben ist. Es heißt ja auch nicht Arsgard und Arsen ist immer noch ein chemisches Element, verdammt xD

    Antworten
    1. Philip 4. Mai 2018

      Wenn du jetzt noch mehr Lust hast als vorher, dann habe ich alles richtig gemacht. Aber du hast doch jetzt hoffentlich nicht den kompletten Spoilerteil gelesen oder?
      Verrate mir bitte nach deinem Kinobesuch, wie dir der Film gefallen hat.

      Und die Arsen sind jetzt zu Asen geworden, das ist richtig oder? xD
      Danke für den Hinweis :-)

      Liebe Grüße
      Philip

      1. Booksnstories 4. Mai 2018

        Ich gehöre zu der Sorte Zuschauer, die sich selbst spoilert, weil ich halt so neugierig bin bzw. das mit den Spoilern generell nicht so eng sehe. Ich habe mich auch schon mit meinen anderen über den Film unterhalten, ohne dass sie gemerkt haben, dass ich ihn noch nicht gesehen habe xD

        *Wird von Hulk wieder zu Banner*
        Jap :)

        Grüßle

  2. Pia Lutz 4. Mai 2018

    Hallo :)

    Endlich mal jemand, der den Film nicht zerreist ( so wie gewisse Zeitungen). Ich stimme die größtenteils zu. Aber das Ende fand ich sehr gelungen! Zum einen ist es auch ohne das Wissen von zukünftigen Filmen (mögliche Prequels?) klar, dass die meisten Helden wieder zurückkommen werden (Na, wer hat bei den Dialogen aufgepasst? ;D ) und zum anderen fand ich dieses ruhige dahinschwinden & Thanos ganz zum Schluss sehr beeindruckend.

    Das mit den Beziehungen finde ich nicht schlimm & eigentlich sogar richtig. Dürfen Helden sich etwa nicht verlieben? Bei Vision & Wanda ergibt das auch irgendwie Sinn. Immerhin war Wanda daran beteiligt Vision zu “erschaffen”. Bei Hulk/B. Banner & Natascha habe ich das Gefühl, dass in Avengers 4 deren Beziehung noch eine ganz entscheidende Rolle spielt, da Banner ja Schwierigkeiten mit seiner Verwandlung hat.

    Die Gedanken mit dem Verbleib einiger Charaktere sind mir bisher gar nicht gekommen, aber jetzt wo du es sagst, habe ich gleich wieder was zum Grübeln ;)

    Liebe Grüße,
    Pia

    Antworten
    1. Philip 5. Mai 2018

      Hallo liebe Pia, vielen Dank für deine ausführliche Meinung zum Film.
      Mit dem Ende hast du natürlich schon irgendwie recht. Ich war auch nicht komplett enttäuscht, um Gottes Willen, hab nur eher noch etwas mehr erwartet gehabt. Aber ich denke, dass das durchaus ein gutes Ende dargestellt hat und ich bin umso neugieriger durch diesen Ausgang, wie man jetzt anknüpft und Teil 4 startet.
      Was genau meinst du jetzt mit den Dialogen? Hast du ein spezielles im Kopf? :-D
      Thanos fand ich insgesamt einfach großartig inszeniert. EInerseits absolut rücksichtlos und andererseits ein “liebender Vater” für Gamora, der sie nur wiederwillig opfert, um der Galaxis etwas “gutes” zu tun. Stark umgesetzt!

      Ich habe definitiv nichts gegen die Beziehungen im Allgemeinen, ich finde nur, dass das nicht so richtig passt, weshalb ich meine Probleme damit habe. Allerdings habe ich noch nicht an die Möglichkeit gedacht, dass Nataschas Einfluss auf den Hulk ggf. von großer Bedeutung sein könnte. Jetzt bin ich sehr neugierig oO :-)

      Liebe Grüße
      Philip

  3. Sabrina 26. Mai 2018

    Hallo Philip,

    toller Beitrag! Ich habe den Film auch aus Angst vor Spoilern direkt am ersten Wochenende gesehen. Damit ist es jetzt schon eine Weile her, aber dein Beitrag hat mich nochmal ganz eindrücklich an all die Handlungslemente (und Gefühle!) erinnert. Ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen. Es war von der Handlungsdichte und den Emotionen definitiv einer der besten Marvelfilme.
    Trotzdem war ich am Ende in manchen Punkten etwas ratlos. Zum einen, weil es definitiv Logikfragen gab, die du auch angesprochen hast. Und weil mir die Tode am Ende etwas zu schnell gingen. Ich war etwas unsicher, wer alles noch lebt und wer nicht. Da waren die Sterbeszenen von Gamora und Loki deutlich eindrücklicher. Lokis Tod noch bevor der Titel eingeblendet wurde kam zwar nicht völlig überraschend, hat mich aber trotzdem geschockt (macht das Sinn?). Für mich war er immer die faszinierenste und damit liebste Figur im MCU, aber dieses ständige Sterben macht einen echt fertig.

    Liebe Grüße
    Sabrina

    Antworten
    1. Philip 28. Mai 2018

      Hallo liebe Sabrina,
      vielen Dank für deine ausführliche Meinung zum Beitrag, das Lob und deine Anmerkungen zum Film. Ich glaube, dass man Avengers 3 erst richtig beurteilen kann, wenn man Teil 4 auch gesehen hat. Natürlich hat man jetzt so seine Vermutungen und Theorien, aber speziell das Ende ging mir auch etwas zu schnell mit der Abhandlung aller Tode der Charaktere. Da werden mit Sicherheit zahlreiche Personen zurückkommen. Es gibt ja schon Theorien zu Zeitsprüngen und der wichtigen Rolle, die Ant Man vermutlich einnehmen wird. Zwar mag ich ANt Man überhaupt nicht, aber wir müssen uns mit seiner Rolle wohl oder übel arrangieren :-/
      Das mit Loki finde ich auch echt schade, aber er ist immerhin der meister der Scharlatane, mal abwarten was da noch kommt :-D

      Liebe Grüße
      Philip

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