Ausblick 2017 – Bloggerszene, Events und Wünsche für das neue Jahr


Es ist mir wirklich ausgesprochen schwer gefallen, mich zu diesem Beitrag durchzuringen, vor allem, nachdem mich Laura mit ihrem außerordentlich lesenswerten Beitrag Gedankenkarussell: Von Vorsätzen und dem FBI sehr bewegt und ein bisschen auch wachgerüttelt hat. Nichtsdestotrotz kann ich es einfach nicht darauf verzichten, mir zu jedem Beginn eines neuen Jahres einige Ziele zu setzen und das ist in meinen Augen auch vollkommen legitim. In diesem Beitrag soll es nicht um meine guten Vorsätze für das Jahr 2017 gehen nach dem Motto „ich rauche nicht mehr, ich trinke nicht mehr blablabla“ sondern um eine hoffentlich realistische Einschätzung meines kommenden Jahres. Es warten wahnsinnig viele Herausforderungen auf mich aber irgendwie freue ich mich auch sehr darauf, mich diesen Herausforderungen zu stellen. Vielleicht gelingt es mir, all meine Ziele umzusetzen, vielleicht auch nicht. Worauf ich aber hoffe ist eure Unterstützung und eure aufmunternden Worte, falls es mal wieder nicht so gut läuft und ich meinem Frust einmal Luft machen muss. Wo soll die Reise 2017 hingehen, welche Ziele setze ich mir, sowohl privat, mit dem Blog als auch beruflich und wie möchte ich dieses neue Jahr am besten angehen? Ich hoffe, dass ich die Antwort am Ende dieses Beitrags gefunden habe und wenn nicht würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn ich mit euch darüber ins Gespräch kommen kann.

Einerseits möchte ich mir Ziele setzen und diese erreichen, sowohl meine privaten, beruflichen als auch die Ziele mit dem Blog, andererseits will ich entschleunigen, mir mehr Zeit für mich nehmen, lesen, abschalten und anderen etwas Gutes tun. Doch vor allem bei der Professionalisierung des Blogs habe ich immer wieder den Gedanken im Hinterkopf, ob sich diese Professionalisierung und eine persönlichen Note, die meinen Blog in meinen Augen ausmachen, ausschließen oder ob sich diese nicht irgendwie ergänzen. In den vergangenen Tagen habe ich viele Beiträge und Stellungnahmen gelesen, wo vor allem die professionellere Zusammenarbeit der Verlage mit der Buchblogszene kritisiert werden und wir Buchblogs nur noch als Marketinginstrument gesehen werden und die ganz eigene Note, die man in seinen Blog einbringt, nach und nach verschwindet und dadurch ein wenig die Leidenschaft verloren geht. Zudem kommt, dass durch den Erfolg einiger Blogger die Neider in der Szene, die bei einer bestimmten Aktion einmal nicht berücksichtigt werden konnten, leider immer weiter zunehmen. Niemand scheint dem anderen etwas zu gönnen, sei es nun ein Rezensionsexemplar eines gehypten Buches oder die Möglichkeit, einen Vortrag auf einer Veranstaltung zu halten oder einen bezahlten Beitrag auf seinem Blog zu schreiben. Die Buchblogszene ist leider ein gutes Stück unpersönlicher und egoistischer geworden und das finde ich ausgesprochen schade. Ich kann diese Entwicklung leider absolut nicht nachvollziehen, da, um jetzt auch den Bogen zum ersten Punkt zu finden, vor allem das Miteinander, die gegenseitige Unterstützung bei Fragen, Aktionen o.ä. sowie die persönliche Note des individuellen Bloggers den Blog und die Szene ausmachen. Diskussionen sind absolut erwünscht, ein freundlicher Umgang untereinander und dritten Gegenüber aber auch!

Get together bei den blogger:sessions auf der #LBM16 - Konstruktiver und gemeinschaftlicher Austausch
Get together bei den blogger:sessions auf der #LBM16 – Konstruktiver und gemeinschaftlicher Austausch

Diese egoistische Einstellung und vor allem das große Gerante gegen Verlage, Buchcover etc. (dahinter stehen auch nur Menschen, die sich bei euren undurchdachten Worten angegriffen und verletzt fühlen, denkt da auch mal dran!!!) geht mir leider nicht in meinen Schädel, da ich es einfach liebe, in dieser eigentlich wirklich großartigen Szene unterwegs zu sein, Ideen zu sammeln und diese mit euch umzusetzen. Zudem kommt, dass ich der Meinung bin, dass die bessere Zusammenarbeit der Verlage mit den Buchbloggern eine wirkliche Chance ist. Natürlich haben die Verlage uns Buchblogger als Marketinginstrument für sich entdeckt. Dies ist aber schon seit Jahren der Fall, ansonsten hätten die anfänglichen Buchblogger auch keine Rezensionsexemplare erhalten, oder? Ich finde, dass sich die Professionalisierung vom Buchblog und die individuelle Note nicht voneinander ausschließen. Man entwickelt sich und seinen Blog eben kontinuierlich weiter und ich bin trotzdem der Meinung, dass man dadurch nicht unbedingt seinen eigenen Standpunkt verliert. Ich finde, dass meine Buchbesprechungen und meine weiteren Beiträge nach wie vor eine persönliche Note haben, vor allem die Rezensionen, da eine emotionale Empfehlung viel mehr aussagt, ob sich das Buch lohnt oder nicht als jeder noch so detaillierte Artikel des Feuilletons. Herzblut begeistert und verkauft, nicht sachkundige Analyse.

Daher habe ich es mir für das Jahr 2017 vor allem zu Ziel gesetzt, (wieder/noch) mehr auf die Bloggerszene einzugehen und die weiteren Buchblogs bei Aktionen zu integrieren. Gemeinsam ist man stark und schafft großartige Dinge. Ich möchte daher zum einen deutlich mehr Rezensionen auf meinem Blog veröffentlichen und noch mehr Buchliebe verbreiten, da das in den vergangenen Monaten leider etwas kürzer treten musste. Rezensionen waren der Grund, weshalb ich im Jahr 2011 mit einem Buchblog gestartet bin und auch knapp 6 Jahre später soll es auf meinem Blog noch um Buchempfehlungen gehen. Zudem ist es mir, wie ich oben erwähnte habe, sehr wichtig, in Kontakt mit der Bloggerszene zu stehen und das nicht nur online. Jede Buchmesse ist für mich immer ein Highlight, nicht nur wegen der Veranstaltungen sondern vor allem wegen der vielen Menschen. Da es aber leider nur zwei große Buchmessen in Deutschland gibt, die ich regelmäßig besuche, soll es auch regional öfter mal ein Buch(blogger)treffen geben, damit man seine Freunde trifft, das Gemeinschaftsgefühl stärkt und diesem wachsenden Egoismus gestärkt und gemeinsam entgegentritt. Man sollte sich unterstützen und nicht bekämpfen.

Nichtsdestotrotz habe ich mir für das angebrochene Jahr 2017 auch persönlichere Ziele gesetzt. Wer den Blog und meine Posts in den vergangenen Wochen und Monaten in den Sozialen Medien verfolgt hat, dürfte festgestellt haben, dass ich unter einer Dauerbelastung stand und kaum wirklich Zeit hatte, um mich einmal zu entspannen und tatsächlich auf andere Gedanken und den Kopf frei zu bekommen. Dies war vor allem durch eine sehr hohe Belastung auf der Arbeit, viel zu viele Überstunden und zudem das berufsbegleitende Studium geschuldet. Immerhin hat sich die viele Lernerei ausgezahlt, denn ich habe Mathe mit einer 1,7 bestanden, also immerhin eine schöne Belohnung. Da ich aber weiß, dass das Jahr 2017 nicht weniger stressig wird, ist auf jeden Fall ein umdenken angesagt. Ich will in diesem Jahr nach Möglichkeit mein Studium in großen Schritten voranbringen, alle 7 verbliebenen Hausarbeiten abgeben und alle noch verbliebenen Klausuren schreiben, damit ich im Idealfall nur noch die Abschlussprüfung im kommenden Jahr vor mir habe. Außerdem strebe ich eine Entfristung meines Arbeitsvertrages an, damit ich hier eine etwas größere Planungssicherheit habe.

Um dem Ganzen Herr zu werden, will ich bewusster einiges in meinem Leben umstellen und reduzieren. So habe ich vor, das sinnlose Surfen im Internet zu reduzieren und so einen großen Zeitfresser aus meinem Leben zu verbannen. Das Smartphone soll tatsächlich endlich einmal weggelegt werden, damit ich Zeit für sinnvollere Dinge habe (ja, ich weiß, hierbei handelt es sich wirklich um einen Vorsatz). Hier kommt Lauras Artikel auf dem medienmädchen-blog, den ich eingangs erwähnt habe, wieder ins Spiel. Ich muss endlich auch lernen, nützliches von unwichtigem zu trennen, zu lernen, loszulassen und mich stärker zu fokussieren. Ein erster Schritt war das Ausmisten meiner Freundesliste auf Facebook. Nicht böse gemeint, falls es euch betroffen hat, aber das ist nun einmal privat, ich habe jahrelang nichts mehr mit euch zu tun und wenn ihr lediglich BloggerIn seid und wir nichts miteinander machen, dann habe ich immer noch eine Facebook-Fanseite. So, das nur als erster Schritt. Weitere werden folgen und ich werde Lauras Beitrag sicherlich noch das ein oder andere Mal zu Rate ziehen!

Die Luna-Chroniken von Marissa Meyer aus dem Carlsen Verlag
Perfekt für die Lesezeit – Die Luna-Chroniken

Da ich aber lernen möchte, mich auf wesentlichere Dinge zu konzentrieren, will ich zum Ausgleich zu meinem mehr als stressigen Alltag eben zum einen viel öfter zum Sport und Laufen gehen, neue Dinge ausprobieren (was hilft euch beim Abschalten???) und zum anderen des Öfteren mir wirklich Lesezeit nehmen (dabei ist die Anzahl der Bücher, die ich im Jahr lesen will, völlig egal, hauptsache man kann auf andere Gedanken kommen), PC und TV auslassen und mal auf die gute Karla Paul hören, die mir geraten hat, lieber einmal den Blog ruhen zu lassen und zum Buch zu greifen. Das werde ich auf jeden Fall versuchen, im Jahr 2017 umzusetzen. Ich will versuchen, mich nicht immer nur auf Neuerscheinungen zu stürzen, sondern auch gezielt mal ein etwas „älteres“ Buch zu lesen.

Aber natürlich soll abschließend der Blog als ein Ausgleich ebenfalls nicht zu knapp kommen. Ich habe großen Gefallen daran gefunden, viel Liebe in das Projekt Book Walk zu investieren und diesen kontinuierlich weiterzuentwickeln. So wird es mehrere Beiträge im Monat, viele Buchempfehlungen und Tipps auf dem Blog sowie zahlreiche Videos auf meinem Youtube Kanal geben. Ideen sind genügend vorhanden und ich mag diese alle im Jahr 2017 umsetzen. Zudem wird es hoffentlich wieder Diskussionspanels auf den beiden Buchmessen geben, bei welchen ich mitwirken kann.

Buchbloggerstammtisch NRW
Buchbloggerstammtisch NRW

Dabei sollen vor allem auch Veranstaltungen mit zahlreichen Herzensmenschen im Fokus stehen. Neben dem Buchbloggerstammtisch NRW, welcher ab Januar stattfindet (zur Facebook-Gruppe) startet das Jahr im Februar mit der Fantasywoche durch, wo ich neben Lea und Sanne als Moderator tätig sein werde.

Im März geht es nach Leipzig zur Leipziger Buchmesse 2017, der MagicCon im April und der LitBlog-Convention sowie zum LiteraturCamp Heidelberg im Juni. Das Zockerherz wird in Köln im August auf der gamescom wieder höher schlagen und der Oktober lockt mit der Frankfurter Buchmesse 2017 und ich bin mir sicher, noch viele weitere tolle Events zu besuchen und viele fantastische Menschen kennenzulernen und wiederzusehen.

Ich bin mir sehr sicher, dass das Jahr 2017 ein wirklich sehr spannendes Jahr wird. Für mich winken zahlreiche Herausforderungen, die ich zu meistern habe. Vor allem das Studium wird mir einige Kraft abverlangen aber zum Glück habe ich meine Bücher und meinen Blog, welchen ich im Jahr 2017 noch verstärkt in meinen Fokus stellen möchte und vor allem habe ich meine Freunde, meine Familie und meine treuen Leser, die mich bei so vielen Aspekten meines Lebens unterstützen. Ich hoffe einfach, viele von euch in diesem Jahr viel öfter zu sehen und zu besuchen, vor allem mag ich öfter nach Leipzig und nach Hamburg.

Zudem wünsche ich mir, dass die Buchblogszene in diesem Jahr wieder stärker zueinander findet, die ganzen Neider verstummen und das gute alte Gemeinschaftsgefühl mehr in den Fokus zurückrutscht.  Wir haben zusammen das Potenzial, wirklich etwas in der Szene zu bewegen und ich bin der Meinung, dass wir das, wenn wir uns mehr auf einander einlassen und gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen, viel erreichen können. Das sind meine Wünsche für das Jahr, sowohl für mich privat als auch für unser aller Hobby.

Habt ihr Tipps für mich, um das Jahr 2017 zu meistern? Was sind eure Wünsche, Hoffnungen und Ideen für das Jahr 2017? Empfindet ihr die Szene aktuell auch so gespalten wie ich?

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  • Mareike

    Bin grad am Handy unterwegs, deswegen erstmal nur kurz:
    Natürlich bekommst du Aufmunterung, wenn dein Leben sich mal wieder austobt und du kaum noch mitkommst 🙂 für sowas sind auch Online-Freunde gut.

    Und ich nehme an, spielst auf die Blogger-Helden von Carlsen und die darauffolgende Kritik an?

    Alles liebe
    Mareike

    • Hallo Mareike,
      erst einmal vielen Dank. Toll, wenn man auf dich zählen kann! ♥ Was heißt denn hier nur Online-Freunde?^^

      Geht u.a. um die Blogger-Helden, aber mittlerweile hat ja immer irgendwer irgendetwas an irgendjemandem auszusetzen und das geht mir tierisch auf den Geist 🙁
      Liebe Grüße
      Philip

  • Janine Taplan

    Hallo Philip, ich drück dir die Daumen für deine Vorsätze! Den ersten wichtigen Schritt hast du ja schon mal gemeistert: Du hast dein Verhalten reflektiert. 🙂

    Mein Surf-Verhalten sollte ich definitiv auch mal ändern. Es ist schlimm, wie viel Zeit dabei oft verloren geht. Dabei hätte man so viel Sinnvolleres tun können! Mir persönlich hat mein Aquarell-Tagebuch geholfen, mal einen anderen Wind in den Alltag zu bringen. Das hat mich extrem motiviert und das Schönste: Ich konnte den ein oder anderen damit anstecken. 🙂 Etwas zu erschaffen löst einfach positive Gefühle aus. Das ist mit einem Blog ja nicht anders.

    Von Neidern habe ich bisher selbst nichts bemerkt, aber ich bin wohl längst nicht so aktiv in der Szene wie du. 😉 Schade finde ich das dennoch, denn letztlich haben ja alle Buchblogger – wenn nicht die gleichen, so doch ähnliche Interessen. Warum also Zwietracht sähen? Ich mag die Buchblogger-Szene gerade wegen der positiven Atmosphäre und hatte bisher immer das Gefühl, dass anderen Bloggern Glück und Erfolg gegönnt werden.

    Liebe Grüße, Janine

    • Hallo Janine,
      vielen Dank fürs Daumen drücken. Wird alles schon gut gehen irgendwie! 🙂
      Es ist echt erschreckend, wie viel Zeit da wirklich immer bei drauf geht. Ich ertappe mich immer wieder, wie viel Zeit nach „nur 5 Minuten“ auf Facebook bspw. verloren geht. Echt schade und das soll sich jetzt hoffentlich mal etwas bessern. Wäre zumindest cool! 😀
      Zum Glück wird die Szene davon noch nicht dominiert aber leider wird der Neid immer größer und das finde ich eine erschreckende Entwicklung, welche hoffentlich im Jahr 2017 nicht anhält 🙁
      Alles in allem mag ich die Szene ja nach wie vor, habe ja auch wirklich viele Freundschaften durchs Bloggen gefunden und das macht das für micha uch nach wie vor aus! 🙂
      Liebe Grüße
      Philip

  • Hallo <3

    Ich hab eigentlich gar nicht viel zu sagen, außer: Du schaffst das! 🙂
    (Und apropos Zockerherz: Dann lass uns auch endlich mal zocken!)

    Liebste Grüße
    Anabelle

    • Das machen wir ganz bald mal. Das Geld für die PS4 ist fast zusammen. Oder soll ich doch lieber die neue Konsole von Nintento holen? Ich bin so unentschlossen gerade 😀

  • crumb von KeJas-BlogBuch

    Hi Philip!
    Einen tollen & emotionalen Beitrag hast du verfasst!
    Zur Blogszene selbst kann ich nur sagen: als Neuling zwischen den Trilliarden bereits bestehenden & einigen sehr bekannten, ist es gar nicht so leicht Fuß zu fassen – aber ebenso wurden meine Blogkollegin und ich von vielen mit offenen Armen empfangen und haben viel Anfängerhilfe bekommen! Wie gesagt blogge ich erst seit August letzten Jahres, habe dieses Jahr meine erste Buchmesse überhaupt vor mir & das alles mit Ü30 & bereits vielen tollen neu kennengelernten Bloggern. Wie du siehst, für mich ist es gefühlt nicht gespalten, aber ich habe eben auch keine Vergleichsmöglichkeiten zu früheren Jahren …
    Für dein Studium wünsche ich dir viel Koffein, gute Fachliteratur & weiterhin starke Nerven 😉
    Liebste Grüße,
    Janna

    • Hallo Janna,
      so sollte es ja auch eigentlich sein. Es ist schön, dich in der Szene zu haben. Es gibt auf jeden Fall nie genug Buchblogsm, je mehr, desto besser. Jeder ist ja auch ganz individuell und das ist großartig! 🙂 So sollte es auch bleiben oder wieder werden, hoffentlich! 🙂
      Auf jeden Fall vielen Dank für deine Koffeinwünsche u.ä. 😀 Kann ich gut gebrauchen!

      Liebe Grüße
      Philip

      • crumb von KeJas-BlogBuch

        Siehst das meine ich 😉 Du als ein bekannter Blogger heißt mich so lieb willkommen in der Blogszene, da freut einfach einen Neuling (gibt es überhaupt eine weibl Fom??) wie mich sehr!
        Ja, wie viele es eigentlich sind (nur Buchblogs) habe ich erst wirklich realisiert als ich schon mittendrin war, aber eben: es kann nie genug Meinungen geben ;D
        Freue mich auf weiteren (Blog) Austausch!
        Liebe Grüße

  • TheReal Kaisu

    Hach ja, der Stress mit dem Telefon. Werd ja immer ungläubig angeguckt, weil mein Akku so lange lebt. Bin halt nicht den ganzen Tag aktiv dort, sondern leg es auch mal beiseite. Ich hab mir übrigens angewöhnt abends nach der Arbeit (oder ab 23h, wenn frei) nicht mehr „rumzustöbern“ im Netz. Sondern lieber Serien oder Filme zu schauen. Das bringt mich genauso runter, wie ein Buch lesen. Ansonsten hilft mir zum abschalten Sport. Raus. Laufen. Abschalten. Oder Gedankenkarusell spielen 😉

    btw freu mich auf die LBM! Werd nach Jaaahren dort mal wieder sein und spätestens dort werden wir uns wieder sehen, wenn das mit den nächsten NRW Treffen nicht passt :3

    • Gute EInstellung mit dem Handy. Serien helfen mir auch hervorragend, Netflix und AMazon Prime sei Dank. Könnte gar nicht mehr drauf verzichten und sie sind ein wirklich toller Ansatz für mich zum entspannen. Von daher ein tolles Mittel neben dem Buch 🙂
      Freue mich schon auf die LBM, hoffentlich klappt aber ein NRW Treffen vorher noch 🙂

      Liebe Grüße
      Philip

      • TheReal Kaisu

        weiß ja nicht, was ihr im Februar geplant habt? Schließlich geht da die Nahrenzeit zu Ende. Aber wir finden was 🙂

        @Serien
        Versuchs mal! Und wichtig: Handy nicht neben sich auf die Couch legen 😛

  • Julia | Literameer

    Hey 🙂

    ich finde deinen Ausblick schön geschrieben.

    Viele Diskussionen und Aufreger bekomme ich nur am Rande mit, weil ich mich da auch seit einiger Zeit bewusst ausklinke. Das tut mir und meiner Freude am Bloggen gut. Dennoch fände ich es schön, wenn es weniger Neid und Missgunst gäbe, denn dann müsste man sich gar nicht erst Gedanken darum machen, wie man damit umgeht. Dennoch kann ich mich deinen Wünschen nach weniger Neid und mehr Gemeinschaftsgefühl nur anschließen.

    Alles Gute,
    Julia

    • Hallo Julia,
      ich kann dir da eigentlich nur zustimmen, ich probiere mich meistens auch aus Diskussionen rauszuhalten, da es oft zu nichts führt. Aber wenn unbegründet gegen Verlage gehated wird, wie zuletzt gegen Carlsen und die „Argumente“ einfach keine Argumente sind und man trotzdem sinnlos gegen die Menschen vorgeht dann muss ich mich eben auch mal einklinken und Partei ergreifen. Mich stört es einfach, dass das die Leute immer weniger kümmert wie persönlich das manchmal wird 🙁
      Aber auf jeden Fall schön zusehen, dass wir uns da auf einer Wellenlänge befinden 🙂

      Liebe Grüße
      Philip

      • Julia | Literameer

        Hallo Philip,

        diese Diskussion gegen Carlsen habe ich gar nicht mitbekommen. Mir ist zwar aufgefallen, dass einige Blogs nun ein Carlsen-Logo ziert, aber weiter habe ich mich damit nicht beschäftigt.

        Wenn unbegründet gehated wird, dann mag ich das auch absolut nicht. Wenn ich so etwas mitbekomme und es passt dann sage ich auch meine Meinung dazu. denn auch wenn ich mich raushalten will, klappt das nicht immer, zumal ich Ungerechtigkeiten nicht leiden kann. Und ob gegen Verlage, Blogger, Autoren, Gutmenschen oder Avocados, es gibt einfach zu viel Hass online. Und dass es dich stört auf welch persönlichen Ebenen das manchmal geht kann ich gut nachvollziehen.

        Liebe Grüße,
        Julia

  • Marie L.

    Hallo Philip,
    ich drücke dir ganz fest die Daumen für deine Vorsätze.
    Ich selbst habe mich vor längerem professionalisiert, als Journalistin und Social Media Managerin, dabei jedoch meinen Blog zunächst vergessen. 😉 Ich mache sowas ja auch nur regelmäßig für Kunden. Warum also sollte ich meinen Blog professionalisieren?
    *Lach* Ja, ich dachte wirklich, das brauch ich nicht. Mein Blog ist ein Privatvergnügen, dann jedoch kam ich darauf, dass der Blog öffentlich ist und somit ein Aushängeschild. Nachdem ich das verstanden habe, hat sich nicht nur etwas am Aussehen der vielleserin.de geändert. Ich übertrage mein berufliches Wissen auch auf mein Blogverhalten. Und das nicht, in dem ich seit einigen Tagen versuche, öfter zu bloggen.
    Die Frage ist viel eher, was man unter Professionalisierung versteht. Das Selbstverständnis oder die Monetarisierung. Für mich persönlich geht beides Hand in Hand und ist irgendwie verzahnt. Wobei die Monetarisierung eigentlich hinten ansteht und erst einmal eine Professionalisierung des Selbstverständnisses voraussetzt.
    Ich versuche dabei außerdem meine Leser in den Mittelpunkt zu stellen. Meine Professionalisierung setzt also auch eine gewisse Authentizität voraus.
    Liebe Grüße,
    Marie
    P.S. Kommentieren und auf Kommentare zu antworten, ist auch ein Teil meiner persönlichen Professionalisierung!

    • Hallo Marie,
      vielen Dank für deine klaren Worte. Ich kann mich dir da nur anschließen,v or allem auch beim Punkt Professionalisierung sind wir einer Meinung. Klar, Monetarisierung ist schön und gut aber es geht für mich da vor allem auch um das eigene „Aushängeschild“ 🙂
      Dankeschön für deinen aufschlussreichen Kommentar! 🙂

      Liebe Grüße
      Philip

  • Kinderbuch-Detektive

    Hallo Philip,
    Mein erster Gedanke: Vielleicht ist es doch das einfachere Vorhaben, auf Nikotin und Alkohol zu verzichten? Ich nehme an, du magst Herausforderungen. Das verstehe ich sehr gut und auch ich weiß manchmal nicht, wo ich die Zeit zum Bloggen hernehmen soll. Da ich noch neu in der Bloggerszene bin, habe ich von Neid und Missgunst (zumindest unter Buchbloggern) bisher nichts mitbekommen. Vermutlich ist es in unserem Bereich kaum möglich, Geld zu verdienen und das hat aus meiner Sicht nicht nur Nachteile. Nicht wirklich klar geworden ist mir, was du unter dem Professionalisieren verstehst. Wann ist ein Blog professionell, wann nicht? Wenn Geld damit verdient wird?
    Liebe Grüße
    Anna

  • monerl

    Hallo Philip,
    ein sehr schöner und offener Bericht! Ich finde es sehr gut, wenn man sich am Anfang (oder auch am Ende) eines Jahres ein paar Gedanken zu sich und seiner Vergangenheit / Zunkunft macht. Dieses Reflektieren kann durchaus viel Positives hervorbringen. Ziele zu definieren, die man erreichen will, machen sie im Endeffekt auch erreichbarer. Es ist toll zu lesen, dass nicht „alle“ Blogger missgünstig und egoistisch sind. Ich persönlich habe immer das Gefühl, dass das nur Ausnahmen sind. Ich lerne eigentlich immer die Guten kennen und ich hoffe, dass das auch so bleibt. Ich wünsche dir viel Kraft für deine Vorsätze, vor allem, dass du dein Studium so vorantreiben kannst, und am Ende des Jahres erfolgreich darauf zurückschauen kannst. Vielleicht trifft man sich in Frankfurt zur Messe dieses Jahr. Ich würde mich sehr freuen.
    Alles gute und viel Spass bei allem, was du machst, wünscht dir das monerl 😀

  • Ankas Geblubber

    Hey Philip! Ein toller Text, der zum Nachdenken anregt. Ich wünsche dir für deine Vorhaben viel Erfolg! Lass dich nicht so unter Druck setzen, egal von welcher Seite. Tief durchatmen und bewusst leben – das ist das Schönste, das man lernen kann.
    Hey, wie wäre es denn mal mit einer gemeinsamen Blog-Aktion? 🙂
    Liebe Grüße
    Anka

    • Hallo liebe Anka,
      vielen Dank für das Lob und vor allem auch fürs Daumen drücken für meine Vorhaben.

      Ich bin jederzeit für eine Blog-Aktion zu haben. Hast du da shcon was bestimmtes im Kopf? 🙂

      Liebe Grüße
      Philip

      • Ankas Geblubber

        Nope, noch nicht. Aber sobald die Idee da ist, melde ich mich bei dir!