Rezension // Wie Monde so silbern


Die Luna-Chroniken 1. Wie Monde so silbern von Marissa Meyer
Die Luna-Chroniken 1. Wie Monde so silbern von Marissa Meyer

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

Meine Meinung zu Die Luna-Chroniken 1. Wie Monde so silbern

Cinder ist wohl eine der talentiertesten Mechanikerinnen, die es in der ganzen Stadt Neu-Peking gibt. Sie ist absolut begabt und kann quasi alles reparieren wenn sie die benötigten Ersatzteile findet. Was sie hingegen nicht reparieren kann ist die Tatsache, dass sie selbst ein Cyborg ist. Sie besteht zu knapp 40 Prozent aus künstlichen Körperteilen. Sie verfügt über ein künstliches Bein, dafür aber keine Tränenkanäle mehr und noch so einiges mehr, was mit ihrem Körper nicht mehr stimmt. Das Cinder ein Cyborg ist, ist hingegen nur wenigen Menschen bekannt und diejenigen, die es wissen, behandeln sie mit großer Herablassung, da Cyborgs in der Gesellschaft keine eigenen Rechte besitzen. Das weiß auch Cinders tyrannische Stiefmutter, die keinen Hehl daraus macht und Cinder erniedrigt und sie regelrecht ausbeutet.

Aufgrund Cinders gutem Ruf als hervorragende Mechanikerin besucht eines Tages der Prinz von Neu-Peking ihre kleine Werkstatt mit einem wichtigen Auftrag und von dort an stellt sich Cinders Leben grundlegend auf den Kopf. Sie wird zum Laborkaninchen für eine mehr als gefährliche Krankheit, nämlich der blauen Pest und gerät zudem noch in einen Konflikt zwischen den Herrschaftsgebieten der Erde und der des Mondes. Dieser wird von einer bösartigen Königin beherrscht, welche das Ziel einer globalen Dominanz verfolgt und ihr Volk, welches sich selbst Lunarier nennt, zu einer Art „Herrenrasse“ entwickeln will. Große Konflikte dominieren den Alltag der Menschen und Cinder gerät mitten dort hinein und stolpert über zahlreiche Geheimnisse, welche sie selbst und ihre Vergangenheit betreffen.

Ich bin insgesamt mehr als beeindruckt, was für ein fantastischen Reihenauftakt Marissa Meyer mit Wie Monde so silbern hier gelungen ist. Der gekonnte Mix aus Fantasy- und Science-Fiction-Elementen verpackt in einer Cinderella Märchenadaption ist einfach absolut großartig. Marissa Meyer gelingt es, gleich zu Beginn ihrer Luna-Chroniken den Leser an die Seiten zu fesseln. Von Anfang an ist man als Leser mitten in der Handlung und eifert der über alle maßen sympathischen Protagonistin hinterher, welche sich in einem mehr als schwierigen Umfeld tagtäglich zu behaupten weiß und viele Hindernisse gekonnt meistert. Neben ihrer Charakterstärke funkt zwar ab und zu ein wenig viel Naivität mit aber dafür wird der Leser mit einer verzwickten Beziehung zwischen dem Prinzen Kai und Cinder mehr als entschädigt. Die Charakterentwicklung ist komplex und die Beziehungen untereinander wird immer verwobener wodurch man immer tiefere Einblicke erhält und einschätzen kann, was diese tollen Charaktere ausmacht.

Zudem kommt dem Buch Wie Monde so silbern zugute, dass der Schreibstil zwar relativ einfach gehalten wird, was aber nicht weiter stört. Die Handlung ist durchgehend spannend und steigert sich bis zum überraschenden Finale kontinuierlich. Ab und zu sind ein paar Handlungsstränge zwar vorhersehbar aber das schmälert das Lesevergnügen in keinster Weise, da es trotzdem zahlreiche überraschende Wendungen gibt und das Buch alles in allem ein sehr kurzweiliges und hochkarätiges Lesevergnügen ist, das ich jedem Lesebegeisterten wärmstens ans Herz legen kann!

Fazit zu Die Luna-Chroniken 1. Wie Monde so silbern

Ein absolut stimmiger und gelungener Reihenauftakt der Luna-Chroniken. Hier stimmt einfach absolut alles. Sympathische Charaktere, durchdachte Handlungsadaption und stimmige Atmosphäre. Großartig!

The Breakdown

Ein absolut stimmiger und gelungener Reihenauftakt der Luna-Chroniken. Hier stimmt einfach absolut alles. Sympathische Charaktere, durchdachte Handlungsadaption und stimmige Atmosphäre. Großartig!
Handlung
Spannung
Charaktere
Atmosphäre
Gefühl
Schreib- und Erzählstil
Komplexität
Cover

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Die Luna-Chroniken 1. Wie Monde so silbern von Marissa Meyer

Autorin: Marissa Meyer
Übersetzung: Astrid Becker
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy/Science-Fiction/Märchenadaption
Preis: 18,90 € [Buch] | 12,99 € [eBook] | ISBN-13: 978-3551583352
Einband, Umfang: Hardcover, 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. Februar 2014
Reihe: 1 von 4
Kaufen: Amazon | Thalia | Buchhandel.de | Mayersche | myBookShop

Über die Autorin

Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in der Nähe von Seattle.

Reiheninfo Die Luna-Chroniken von Marissa Meyer

  1. Wie Monde so silbern
  2. Wie Blut so rot
  3. Wie Sterne so golden
  4. Wie Schnee so weiß

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Quellenangaben

Der Klappentext und das Buchcover zum Buch Die Luna-Chroniken. Wie Monde so silbern stammen vom Carlsen Verlag.

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