Frankfurter Buchmesse 2014 // Tipps zur Vorbereitung auf die Buchmesse


Es ist endlich soweit. Das Programm für die Frankfurter Buchmesse 2014 steht, die wichtigsten  Events sind identifiziert doch wie geht es nun weiter? Wie gestaltet sich die optimale Vorbereitung auf eine solch groß angelegte Messe? In diesem Beitrag versuche ich, aus meinen bisherigen Erfahrungen Tipps zu identifizieren, wie man den Besuch der Messe zu einem Erfolg gestalten kann und nicht frustriert mangels schlechter Vorbereitung die Messe nach ein paar Stunden wieder verlässt.

1. Was ist auf der Messe so los? – Ansprechende Veranstaltungen heraussuchen

Jeder Messebesucher interessiert sich nicht zwangsweise für die gleiche Veranstaltung. Zum Glück ist auch in diesem Jahr wieder ein breit aufgestelltes Angebot an unterschiedlichsten Events in Frankfurt zu finden. In den vergangenen Tagen habe ich in einer Vorschau versucht, die Highlights der diesjährigen Messe zu identifizieren und euch zu präsentieren. Natürlich ist diese Liste nicht komplett, dazu ist die Auswahl einfach zu groß. Gern könnt ihr aber stöbern und euch inspirieren lassen. Falls euch ein Event fehlt, könnt ihr mir das natürlich sehr gerne mitteilen.
Hier gelangt ihr zu den einzelnen Programmübersichten: 

Wenn ihr die komplette Liste durchsuchen wollt, dann nutzt einfach die Suchfunktion auf der Homepage der Buchmesse, welche ich euch sehr empfehlen kann.

2. Mit wem könnte ich mich so unterhalten? – Termine vereinbaren

Wenn ihr zum Beispiel ein Buchblogger seid, dann habt ihr sicher auch ab und zu einmal das Bedürfnis, eure Ansprechpartner der einzelnen Verlage persönlich kennenzulernen, damit jeder der beiden Gesprächspartner auch mal weiß, mit wem man es auf der anderen Seite der Mail überhaupt zu tun hat. (Buch-)Messen haben es dabei aber natürlich in sich und die verfügbare Zeit der Ansprechpartner ist begrenzt. Kümmert euch also rechtzeitig um Termine, damit es mit einem persönlichen Gesprächstermin klappt. So ist die Planung sowohl für euch als auch für euren Ansprechpartner einfacher.

3. Wo muss ich hin??? – Anreise & Unterkunft planen

Nachdem man sich um die Veranstaltungen gekümmert und die Termine mit seinen Gesprächspartnern vereinbart hat, geht es für gewönlich an die Planung der Anreise. Dabei ist es natürlich jedem Selbst überlassen, wie er oder sie nach Frankfurt reist oder auch wie lange.
Ich persönlich komme z.B. mit der Bahn (schaut hier einfach einmal nach Spar-Angeboten), aber auch an einer Anreise mit einem der vielen Fernbus-Anbieter ist sicher nichts auszusetzen. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist mir Sicherheit um einiges angenehmer als die eigene Anreise mit dem PKW, aber das sieht sicher jeder anders.
Wenn man länger bleibt, dann empfehle ich natürlich die Buchung eines Hotelzimmers, z.B. über HRS.de oder Booking.com, wo es zeitweise echt günstige Angebote gegeben hat. Je näher eine Messe kommt, desto teurer werden natürlich auch die Zimmerpreise. Aber vielleicht habt ihr ja noch Glück. Schaut einfach einmal durch die Angebote.
Zwar war ich bisher noch nicht in Frankfurt, aber zum Glück gibt es ja Google Maps, weshalb die Anreise vom Hauptbahnhof zur Messe selbst sich als nicht sonderlich schwierig erweist. Schaut dazu einfach einmal auf die beigefügte Maps Karte, das sollte schon ausreichen um zur Messe zu finden.
Am besten nehmt ihr vom Hauptbahnhof die S-Bahn (S3, S4 oder S5). Diese halten alle direkt an der „Messe“.


Größere Kartenansicht

4. Die einzelnen Messetage planen

Ihr habt alle wichtigen Events für euch herausgesucht und alle Gespräche mit euren Ansprechpartnern vereinbart? Dann habt ihr schon einen Großteil eurer Planung erfolgreich abgeschlossen. Da ein Tag auf der Buchmesse aber doch sehr hektisch werden kann und durch die große Masse an Besuchern sehr voll ist, empfehle ich euch auf jeden Fall, dass ihr euch genügend Zeit nehmt um von der einen zur nächsten Veranstaltung zu kommen. Auch wenn die Hallen dicht beieinanderstehen, sind diese doch sehr groß und die Entfernung von Punkt A zu Punkt B erstreckt sich als nahezu unüberwindbare Strecke. Geht also rechtzeitig los. So könnt ihr definitiv sicherstellen, dass ihr z.B. bei einer Lesung noch einen guten Sitzplatz ergattern könnt.

5. Im Gedächtnis bleiben – Die eigene Visitenkarte

Man möchte auch nach einem Gespräch mit einem Geschäftspartner o.ä. noch im Gedächtnis des anderen bleiben, obwohl dieser zahlreiche andere Gespräche geführt hat? Dann empfehle ich auf jeden Fall, dem gegenüber etwas mit auf den Weg zu geben, damit man sich auch nach der Messe noch an den jeweils anderen erinnern kann.
Ein guter Einstieg ist dabei sicherlich die persönliche Visitenkarte, die man unter Umständen auch noch mit kleineren Notizen versehen kann. Ich habe mir beispielsweise welche von wir-machen-druck.de geholt und selbst gestaltet. Das ist aber natürlich jedem selbst überlassen.

6. Survival-Kit für unterwegs
Damit einem auch unterwegs auf der Messe nicht die Luft ausgeht sollte man unbedingt an folgende Ausrüstung denken:

  • Eine ausreichende Menge an Flüssigkeit
  • Nach Möglichkeit ein eigenes Lunchpaket, da die Preise für Snacks auf einer schon in Richtung Wucher gehen und man dort ganz schnell ganz viel Geld lassen kann. Außerdem sind die Warteschlangen für Gewönlich immer recht lang. 
  • Kleingeld. Wenn man doch mal eine kleine Stärkung für Zwischendurch benötigt, auch wenn es nur ein Kaffee ist. Man sollte selbstverständlich immer etwas Geld dabei haben.
  • Hallenplan, um sich auf der Messe zurechtzufinden. (Über die App [s.u.] oder vor Ort besorgen!)
  • Fotoapparat, um die vielen tollen Eindrücke auch festzuhalten.
  • Pflaster, für den Fall, dass ihr euch Blasen laufen solltet
  • Reinigungs-/Hygienetücher für die Hände
  • Selbstverständlich auch mindestens eine Tasche und/oder Rucksack, um eure Ausrüstung zu verstauen, eure mitgebrachten Bücher (zum Signieren) unterzubringen und die gesammelten Werbematerialien auch mit nach Hause tragen zu können.
  • Wenn ihr euch Notizen machen wollt, dann solltet ihr euch auch etwas zu schreiben mitnehmen. Ein Kugelschreiber und Notizheft/-buch scheinen dafür am angemessensten.
  • Eure zu signierenden Bücher. Natürlich sollte man sich seine Lieblingsbücher auch von seinem favorisierten Autoren signieren lassen und somit auch noch was für nach der Messe zu hause im Regal stehen zu haben .
Eine erste Zusammenstellung meines „Survival-Kits“

7. Das richtige Schuhwerk

Bitte unterschätzt es auf keinen Fall, wie viel ihr an einem Messetag unterwegs seid. Bereits morgens öffnet die Messe und erst am Abend schließt diese wieder. Während dieser Zeit rennt ihr quasi ununterbrochen von einem Highlight zum nächsten, um nichts interessantes zu verpassen und möglichst viel Input und Eindrücke in sich aufzusaugen.
Rüstet euch deshalb am besten mit festem Schuhwerk aus, welches ihr auch den ganzen Tag über tragen könnt. Das irgendwann die Füße wehtun, ist auf jeden Fall sehr wahrscheinlich. Da freut ihr euch auf jeden Fall irgendwann, dass ihr vernünftige Schuhe anhabt. Ich bevorzuge da auf jeden Fall Sport(ähnliches) Schuhwerk.

8. Wo finde ich was? – Die Buchmesse-App

Pünktlich zur Buchmesse ist auch die neue „Buchmesse App“ für Android und iOS erschienen. Diese bietet zahlreiche Funktionen, wobei mir vor allem die Suchfunktion sehr zugesagt hat. Alle Veranstaltungen, welche man besuchen möchte, kann man sich als Favoriten speichern und dann werden diese unter „Meine Favoriten“ nach Tagen und Uhrzeiten sortiert dargestellt. So sieht man auf den ersten Blick, ob man das, was man vorhat, auch zeitlich schaffen kann. Zusätzlich wird bei jeder Veranstaltung der Veranstaltungsort grafisch dargestellt, damit man schnell einsehen kann, wo man denn nun hinlaufen möchte. Sei es eine Lesung, eine Signierstunde oder einfach nur ein Verlagsstand. Alles ist gut einsehbar und leicht zu finden.
Darüber hinaus bietet die App aber noch zahlreiche weitere Funktionen. Stöbert am besten einfach mal durch die App. Ich werde diese auf jeden Fall für die Buchmesse behalten, da sie mir als ein wirklich nützlicher Helferlein zur Seite stehen kann.
Hier geht es zum Download: AndroidApple iOS

9. Ticket ordern

Überfüllter Eingangsbereich in Leipzig
Wenn man bspw. als Buchblogger zur Messe will, hatte man die Möglichkeit, sich für dieses Event als Fachbesucher akkreditieren zu lassen. Vermutlich dürfte das aber für diese Messe mittlerweile nicht mehr möglich sein.
Aber auch, wenn hir keine Akkreditierung(smöglichkeit) habt, empfehle ich euch, euer Ticket vorab online zu ordern, um euch den Stress an den Warteschlangen zu ersparen. Dort könnt ihr schon einmal rund 30-60 Minuten anstehen. Nutzt diese Zeit lieber sinnvoller während des Messebesuches.
Natürlich könnte man hier auch noch weitere Aspekte betrachten. Meiner Meinung nach hat man aber, wenn man diese Tipps beachtet, die wesentlichen Grundlageng elegt, um einen bzw. mehrere Tage erfolgreich auf der Buchmesse zu überstehen.
Falls ihr noch weitere „Survival-“ & Vorbereitungstipps haben solltet, dann lasst es mich gerne wissen.
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