Rezension // Serafina – Das Königreich der Drachen


Serafina – Das Königreich der Drachen von Rachel Hartman ist ein von der Presse und vom Bestsellerautor Christopher Paolini sehr in die Höhe gelobter Jugendroman, welcher sich mit der Welt der Drachen beschäftigt. Ob er dieser positiven Kritik gerecht wird könnt ihr in dieser Rezension nachlesen.
Die Drachen könnten die Menschen vernichten. Doch die Menschen sind zu sehr fasziniert von diesen Geschöpfen. Dies ist die Basis des fragilen Friedens zwischen beiden Völkern, die jäh brüchig wird, als der Thronanwärter ihres gemeinsamen Königreichs brutal ermordet wird – auf Drachenart.
Die junge Serafina hat guten Grund beide Parteien zu fürchten. Denn die hochbegabte Musikerin, die erst seit kurzem am Hofe lebt, hütet selbst ein Geheimnis. Als sie in die Mordermittlungen verwickelt wird, kommt der ebenso attraktive wie scharfsinnige junge Hauptmann der Garde, Lucian Kiggs, diesem Geheimnis gefährlich nahe. So wagemutig und leidenschaftlich Serafina auch darum kämpft, ihr eigenes schreckliches Geheimnis zu hüten, die Intrige hinter die Lucian und sie kommen, droht auch ihre Verstrickung mit der Welt der Drachen zu enthüllen und ihr ganzes Leben auf immer zu zerstören.

Titel: Serafina – Das Königreich der Drachen

Autor: Rachel Hartman
Verlag: cbj Verlag
Erscheinungsdatum: 19.11.2012
ISBN: 978-3570152690
Preis: 17,99 Euro
Format & Umfang: 512 Seiten, gebunden
Wertung: 2/5 Punkte

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Endlich mal wieder ein Drachenroman und dann auch noch einer der vom Autor der Eragon-Reihe Christopher Paolini in höchsten Tönen gelobt wird, das kann doch eigentlich nur gut sein, oder etwa nicht? Genau dieses etwa trifft leider auf den Roman Serafina – Das Königreich der Drachen zu.
Der Einstieg in diesen Roman ist mir so gar nicht gelungen, es gibt zwar nur relativ wenige Charaktere, die auch noch einmal in einem separaten Personenverzeichnis aufgeführt sind, trotzdem viel es mir sehr schwer, mir die einzelnen Charaktere und ihre Aufgaben zu merken geschweige denn mich mit ihnen ansatzweise zu identifizieren.
Die Geschichte kommt leider nur sehr schleppend voran und es ist anfangs kaum ersichtlich, wohin die Reise einmal gehen soll und als es dann doch endlich klargeworden ist, kann man schon ziemlich gut erahnen, wie dieses Buch enden wird.
Darüber hinaus konnte ich mit der Erzählform (ich-Form) nicht sonderlich viel anfangen, es wird mir für meinen Geschmack einfach viel zu viel geheult, sei es nun aus Trauer, Liebe, Glück oder ähnliches, es ist auf Dauer sehr nervig.
Leider konnte ich auch mit dem von Serafina wohl gepflegten „Kopfgarten“, eine Art Gedankenkonstrukt, um mit ihrem wohl gehüteten Geheimnis besser fertig zu werden, nichts anfangen. Es kam mir einfach unnötig und völlig fehl am Platz vor.
Zugegeben, das Buchcover ist wunderbar gestaltet und sowohl die letzten rund 80 Seiten als auch das Finale trösten über große Durststrecken hinweg, nichtsdestotrotz täuschen diese positiven Aspekte nicht über einen schlechten Roman hinweg, der mich mehr gelangweilt als gefesselt hat. Die Umsetzung war leider sehr schlecht, obwohl die Geschichte mich wirklich interessiert hat.

 

Dieser Roman hat mich leider insgesamt mehr als enttäuscht. Die Geschichte kommt viel zu langsam in Gang, die Charaktere sind langweilig gestaltet, es wird zu viel geweint und die Handlung ist alles in allem zu durchsichtig. Ich kann diesen Roman leider nicht weiterempfehlen!
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Das Buchcover und der Klappentext stammen vom cbj Verlag.

  • Schöne Rezi! Stimme dir zu! Schwieriges Buch. 🙂
    Herzlichste Grüße. 😉

    • Danke für dein Feedback! 🙂
      Liebe Grüße zurück und noch ein frohes neues Jahr (Nachträglich^^)

  • Dankeschön. 🙂 Das wünsche ich dir auch! 🙂

  • Ich kann deiner Beurteilung nur zustimmen: Richtig spannend wird es in dem Roman nicht und streckenweise sogar langweilig. Da kann man nur hoffen, dass es in der Fortsetzung spannender wird!