[Rezension] Ulldart – Zeit des Neuen 1, Trügerischer Friede


Ulldart – Zeit des Neuen 1, Trügerischer Friede von Markus Heitz ist der mittlerweile siebte Band der Ulldart Saga, welcher seit kurzem auch in einem Kombiband, Ulldart IV, zusammen mit Brennende Kontinente und Fatales Vermächtnis für nur 10 Euro im Fachhandel oder Online zu erwerben ist.
Zum Inhalt:
Der siebte Band knüpft nahtlos an die Geschehnisse der sechs vorangegangenen Romane an, steht aber trotzdem als Start einer neuen Zeit auf Ulldart, nämlich der Zeit des Neuen.
Nachdem die vereinten Kräfte des Kontinents Ulldart die gegnerischen Streitkräfte von Govan und den Tzulandrieren erfolgreich besiegen konnten kehrt endlich wieder Friede auf dem Kontinent ein und das ehemalige Großreich wird in die ursprünglichen Königreiche aufgeteilt. Auch die Verbündeten vom benachbarten Kontinent Kallistron kehren in ihre friedliche Heimat zurück. Doch der Friede währt nur kurz. Während sich der ehemalige Herrscher Lodrik sich immer weiter zurück zieht und sich seiner Gabe, der Nekromantie, widmet, übernimmt seine Frau Norina die Aufgabe der Herrscherin über das Reich Tarpol. Doch im benachbarten Borasgotan wird eine mysteriöse Frau zur Herrscherin ernannt, eine gefährliche Flotte nähert sich dem Kontinent und auch das einst so friedliche Kallistron wird von einer Bedrohung erschüttert. Viele Gefahren bedrohen den neu gewonnenen Frieden und das nicht nur von außen…
Kritik:
Der Roman Trügerischer Friede ist ein genialer Auftakt des zweiten Teils der Ulldart Saga – Der Zeit des Neuen. Wer nach den ersten sechs Teilen noch offene Fragen hatte bekommt diese in diesem Roman durchaus beantwortet. Die Geschichte ist in sich schlüssig und die von Heitz eingebauten Cliffhanger nach wichtigen Stellen im Roman verlangen gerade dazu, dieses spannende Buch weiter zu lesen. Zwar kommt es mir zunächst so vor als ob nicht viel in diesem Roman passiert aber im Nachhinein betrachtet ist doch sehr viel passiert. Viele bekannte Charaktere aus den Vorgängerromanen kommen wieder vor und die sich auf Ulldart und Kallistron entwickelnden Ereignisse sind sehr mitreißend geschrieben, sodass man mit den Charakteren richtig mitfiebert und -leidet. Lediglich die Geschichte von Lodrik nervt so ein bisschen weil dieser sich mehr und mehr selbst bemitleidet was letztendlich einfach überflüssig ist… Ich will hoffen, dass Heitz in den letzten beiden Romanen bei Lodrik noch die Kurve bekommt.
Fazit:
Markus Heitz schafft es immer wieder mich mit seinen Romanen in den Bann zu ziehen. Trügerischer Friede ist wieder toll erzählt und viele offen gelassene Stellen im Roman regen zum mitfiebern und weiterlesen an sodass man das Buch sehr schnell geschafft hat und sich auf die Fortsetzungen stürzen kann. Zwar wirkt der Roman eher wie eine Hinführung zu großen und wichtigen Ereignissen in brennende Ereignisse und fatales Vermächtnis, es ist aber keineswegs langweilig sondern eher sehr interessant, wie sich die Dinge entwickeln können und zu welch (zum Teil) dramatischen Folgen dies führen kann.
Für Neulinge ist die Reihe die Zeit des Neuen nicht geeignet, obwohl eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse am Anfang des Romans gegeben ist. Viele Handlungsstränge und Charaktere werden in Trügerischer Friede nur kurz angerissen was bei Neueinsteigern durchaus zu Verwirrung führen kann.
Für alle anderen Leser, die bereits mit den vorangegangenen sechs Ulldart Romanen vertraut sind, ist dieses Buch eine echte Empfehlung weshalb ich dem Buch 4/5 Sternen gebe. Lediglich die erneut schwachen Karten, die fehlende Charakterübersicht und die etwas nervigen Stellen im Roman rund um Lodrik kritisiere ich an dem Roman welcher ansonsten echt Spaß macht.
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